Aufsatz 
Lucian als Aesthetiker
Entstehung
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dem Scharſſiune Lneiaues nicht entging. Salche Uebertreibungen erſcheinen ſofort in dem rcchten Lichte, wenn muan bedenkt, daß Lucian die Schriſt geradezu als Lobſchrift bezeichnet (C. 34) und daß er für ſolche yechteta die größte Freiheit der Behandlung in Anſpruch niumt, weun dieſelbe nur geeignet iſt, den zu lobenden Gegenſtand in möglichſt vortheilhafter Beleuch tung erſchenen zu laſſen.*).

Die Schönheit des Weltalls(rd ⸗äalos rär Saen Prometh. s Cancasus c. 15) wird beſonders in der oben genannten Schrift und in De Oec. geprieſen. In der erſt genannten Stelle vertheidigt ſich der u. A. auch wegen Vildung der Menſchen angeklagte Prometheus dadurch, daß er anführt, den Göttern werde die von ihnen erſchaffene Welt erſt dadurch recht angenehm und erfreulich, daß die Menſchen ſie bewunderten; denn ohne dieſe würde die Schönheit des Weltalls uhue Zengen ſein. In De Salt. 7 beziichnet er als den Aufang des Tanzes die gleichmäßige, wohlgrorduete, harmoniſche Bewegung der Geſtirne. Er bewundert die Schönheit des nächtlichen Himmels.us) r würde, ſagt er,den nächtlichen Himmel, wenn er ganz Glauz, gauz Feuer wäre, noch ſchön nennen wollen, wie er es jett iſt, wo hie und da aus dem dunkelen Hintergrunde einzelue Lichter hervorſchiummern? Furcht. bar wäre ein ſolcher Feuerhinmel, aber fürvahr nicht ſchön⸗,ns)

Er ſchildert dus Anziehende, Verlockende der ruhig daliegenden M den Reiz der Quelee, die glänzend hell aus reinem Grunde hervorſprudelt und dereu Waſſer wie Silber ſtrahlend wir über Kieſeln dahin rinnen ſehen(Dial. Nlar. 2). Den ſarbenreichen Schmuck eines an Gemälden reichen Prachtſaales vergleicht er der Frühlingspracht einer Wie (De Oec. 11). Mit deu Beginn des Leuzes ſpraſſen die Buumen auf derſelben eutpor, die heiße Sehnſucht, mit welcher ſie erwartet wurden, mit dem reichſten Farbeuſchmelze lohnend, (z. a. O.)*) Der Pfau, wenn er dieſe blumwnxriche Au betritt, fühlt ſich zum Wetifurite herausgeſordert und enlfaltet ſein Gefieder, es gleichſam der Soune zeigend, und erheht den Schweif, welcher wohl an Pracht mit den Blumen des Frühlings wetteifern kann und deſſen Augen vor Allem in der Sonne in dem herrlichſten Farbeuſpiele glänzen. InUlrias e diiaor preiſt er in ächt ſophiſtiſcher Weiſe die Fliege, dabei aber, wie mit Recht bemerkt worden iſt, beſondere Begabung für die Naturſchitderung an den Tag legend. In Lrometh. *. Caueas. c. 12 und c. 14 wird die Erde, wie ſie vor dem Anſtreten der Meuſchen auf derſelben geweſen ſi, als wild und unſchöu(eixkenpds, G7Gos, drcanis, Kwoo-os), dicht mit Wäldern bewachſen(Eaug Kaaae zai retiraus duêcoous 1ccwos) bezeichnet. Es kann dieſe Stelle für die Vorliebe Luciau's fur aumuthige Landſchaften, welche überhaupt die Alten vorzugsweiſe bewunderten, Ff) angeführt werden, wenn auch nicht zu verkemnen iſt, daß die Warte rheioriſchen Zwecken dienen. Denn es kommt Lucian hier darauf an, das für die

resfläche(De Oee. 12),

3) Dc, lmas, 1;2af rar asdarhs oüros, 3 has, dru9inops ti'e, xal ruuêrds vad Teumtoss rois 5- wmennoperas xal Mallan, dwrn. e Kluthepo nr er i Wnttwasen

*9) De Oae,3

en) E. Wüler a. a. O. S. 5.

p Sge Alaat. Diat 18, 2. ahie an den Buunn zie Meanigſalglct der Falben zu bepundeen iſe jo auh die Vrelnſaligtei der idung(iscat. e. Revir,ve c). un. Da. eeh d, Pr nn äwneunn

Iih Bal.Frtdumet: Darſelungen 2. Th. S. 118:E in hachſ bezeichnend ſr, die hier auzedeutet Rich tung des Banſcher Raturmefltle, dnn Amund(amenie) das hünfgſt dob eneieſchanen Ranm Vi e