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2. a) Nach einem Oxytonon oder Perispomenon verliert die Enclitica ihren Accent; das Oxytonon behält dabei den Akut. Z. B.„ααοeν ε⁶τιν(pulchrum est), rı⁴α ⁶σeε(honoro te), 1ν⅔mrιυων(terrarum aliquarum)..
b) Nach einem Proparoxytonon oder Properispomenon wirft die Enclitica ihren Accent als Akut auf die Endsilbe desselben, so dafs dieses Wort alsdann zwei Accente hat. Z. B. Gνννοσσο ris(irgend ein Mensch), ãνεοωσσυs etul(homo sum), 0Gοσν τι, sGεν (cives sumus)..
c) Nach einem Paroxytonon verliert nur die einsilbige Enclitica ihren Accent, die zweisilbige behält ihn. Z. B. zcᷣοα es(irgend ein Land), i uijrio ou(meine Mutter), dαe⁊a 2iGotv(pugnae sunt), 6 16„ rlwονν(die Rede einiger).
d) Folgt eine Enclitica auf ein andres enklitisches Wort oder auf ein Atonon, so erhält dieses den Akut; z. B. el rie Gri»(si quis est), einzeln el— ris— Sdriv, el rou 10 od'ev.
Anm. Wenn der Endvokal des vorhergehenden Wortes elidiert ist, so behält die Enclitica ihren Accent(ist orthotoniert); Z. B. xο⁵⁵ο⁵ d eioty(multi autem sunt); ebenso olös r' elut statt olös ré elue (ich bin imstande).
§ 9. Veränderungen der Vokale.
1. Kontraktion. Wenn in demselben Worte zwei oder drei Vokale zusammentreffen, so werden sie in vielen Fällen in einen einzigen langen Laut zusammengezogen oder kontrahiert. Anm. Eine kontrahierte Silbe hat den Cirkumflex, wenn die erste, dagegen den Akut, wenn die zweite der zu kontrahierenden Silben betont war; z. B. ziudre aus riuders, rνα‿οs aus riuαouοs, ruuc aus riαõ, xœrs aus x⁴iν. 2. Die Elision findet gewöhnlich statt: a) bei den Präpositionen, aufser bei ο(vor), aεος(um); 2. B. n deννιοον aber xεον ꝛe⁷⁷οσμσν b) bei vielen Partikeln, wie bei dãνα(zugleich), dvc(damit), à(sed), òs(autem), re(que), röre(tum), öre(cum, als), ére(noch); doch nie bei öre(dalfs, weil). Nicht elidiert werden v und das, ¹, o in einsilbigen Wörtern. 3. Wird der Endvokal mit dem anlautenden Vokale des nächsten Wortes zusammen- gezogen, so nennt man dies Krasis; ihr Zeichen ist die Koronis(—). Sie tritt am häufigsten ein: a) beim Artikel, b) bei der Präposition xο(vor), c) bei der Konjunktion zœt(und). Z. B. robvoux statt ro öwoux(der Name), rdanεε statt ro danνes(das Wahre), dᷣeνν (ohne Koronis!) statt ò dvijo(der Mann), 2umetr statt aol Erstra(und darauf), adra statt aν slra(und darauf),«dy statt udl sv(und in), ady statt xal c(und wenn).
§ 10. Von den Aspiraten.
1. Eine aus lautende tenuis mufs in die verwandte aspirata übergehen, wenn die fol- gende Silbe mit spiritus asper anlautet.


