Aufsatz 
Gebrauch von syn und meta c. Gen. bei Euripides
Entstehung
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als die geeignetsten für das Drama angesehn wurden. Beachtenswerth ist auch noch das, dass aerd c. Acc. von Euripides fast ebenso oft anastrophisch gestellt worden ist als nicht, und dass erst die späteren Stücke es sind, welche die nicht-anastrophischen Beispiele enthalten, sowohl für die prosaische Redensart àεν ⁷μεςαασν(Orest. 58; Bacch. 485) als für das Homerische erd des Nach- stehens im Range(Troad. 218 ch.) und des Hinterhergehens oder Holens(Phoen. 1317) als auch für das einfache zeitlichenach(Bacch. 1182 m. zweimal uer' 2½6; so auch ganz trocken prosaisch der' d im Rhesus 496), während die älteren Stücke(Alc. 46.[66.] 483; Hecub. 504(2); Heraclid. 217; Suppl. 670) einestheils nur die Homerische mehr locale Bedeutung von uerd(Hinterhergehn nach), anderntheils dieses stets in der Anastrophe aufweisen ¹⁵). Alle Tragiker, auch Euripides nicht aus- genommen, vermeiden das accusativische uerd in der auffälligsten Weise(wührend die Lyrik nament- lich die nicht streng-dorische[Ausnahme Pind. Isth. 3, 36] es bisweilen braucht), ja selbst die Komödie ulteren Stils(den Plutus des Aristophanes und die mittleren und neueren Komiker ausgenommen) hat es nicht sehr oft; wo es aber, ganz selten, bei Aeschylus(Ag. 231 ch.; Sept. 1074) und Sophokles(nur fr. Palam. 380, 3) vorkommt, hat es allerdings mehr den temporalen als den Home- rischen Sinn(Aesch. Suppl. 819 ch. gilt für Tmesis) und erscheint nicht-anastrophisch, in fr. Pal. nur zwischengesetzat. Hier haben wir also ein deutliches Analogon zu dem reichlicheren Herbeiziehen des alltäglichen uerd c. Gen. und dem gleichzeitigen Steigern der Anastrophe desselben bei Euripides. Denn offenbar hatte man das accusativische uer- aus eben dem Grunde vermieden wie das gene- tivische, weil beide allzu triviale Wendungen waren, denen Euripides dann mehr Cours und durch poetische Wortstellung anfangs ein gewisses Relief zu geben versuchte, bis er sie auch in der ge- wöhnlichen Voransetzung häufiger brauchte.

Ich breche diese Arbeit hier ab, um dem Aufsatz eines jüngeren Collegen, den wir uns freuen so eben für unser Gymnasium gewonnen zu haben, Platz zu machen.

Die obige Ausführung über Euripides habe ich deshalb aus der durch die ganze Literatur durchgeführten historischen Entwicklung des Gebrauchs von ν und uerd c. Gen. ausgewählt, weil er mehr neue und(für Fachgenossen) interessante Seiten darbietet als die zwischen Homer und den

Tragikern liegenden Schriftsteller.

15) Wodurch die Conjectur Scaligers Iph. Taur. 1121 ger' söruxtav um so unwahrscheinlicher wird.