Aufsatz 
Gebrauch von syn und meta c. Gen. bei Euripides
Entstehung
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die Mannigfaltigkeit der Casus und Präpositionen Rücksicht nehmen. Vergleichen wir die sieben am

Iliade(⅛0) hat etwas mehr als die Odyssee, weit weniger Hesiod(½ ¹) und Theognis(5), noch weniger die Homer. Hymnen(/½2); im H. auf Hermes(III) kommt die Anastr. pura gar nicht vor; dann ist sie ungefähr ebenso selten bei Simonides Ceus(⅛,), Pindar(/ bis ½⅓0), Empedokles(s); in der Batrachomyo- machie, in den Fragmenten der lambographen, mancher Lyriker(Stesichoros, Anakreon, Bakchylides) und lehr- hafter Dichter(Xenophanes, Phocylides, Ion) findet sich kein Beispiel, so dass auch die zweifelhaften Fälle bei Parmenides(v. 1. 7. 17. 58) vielleicht auf Tmesis Verbalis zurückgeführt werden müssen. Dagegen bilden die Fragmente der Kykliker(⁄15) und der vor-alexandrinischen Kunstepiker(¼7z bis 6¼11) einen auffallenden Gegensatz; ebenso zeigt sich bei den älteren Elegikern(Tyrtäus ½, Mimnermus ½. Solon ½0) und in dem Lesbischen Melos(Sappho ½ Alcaeus ½6) das Homerische oder ein dieses noch überbietendes Mass der Umkehr. Die Tragödie geht von dem Homerischen Verhältniss aus und steigert dieses dann: Aeschylus(½) Sophokles(½:.) Euripides(7). Aus diesen Zahlenangaben scheint mir zu erhellen, dass die meisten nachhomerischen Dichter, dem natürlichen Gang der Sprache folgend, die Freiheit der Wort- stellung einschränkten, während die Nachahmer Homers(Kykliker und Kunstepiker) dieselbe übertrieben, beide aber zugleich, wie wir nachher genauer sehen werden, diese Licenz immer mehr auf einen Casus, den Genetiv, einschränkten. Offenbar lehnten sich die Tragiker an das Kunstepos des Panyasis, Chörilus und Antimachus an.

3. Für die anastrophische Einschiebung habe ich keine so bestimmten Gesetze auffinden können. Bei Homer und Pindar beträgt sie ½0 aller Präpositionalfälle, nicht viel weniger in den Hymnen(24); bei den Kyklikern(½3) und bei Bacchylides(½), nicht viel mehr bei Hesiod(½1) und Tyrtäus(1z). Die Kunst- epiker, die meisten Elegiker und Lyriker haben sie bedeutend häufiger(% bis ⁰11), selten dagegen die didak- tischen Dichter(z. B. Empedokles) Theognis ¼1), Sappho(4) und Anakreon(a), die Jambographen haben sie gar nicht. Auch bei den Tragikern ist sie nur sparsam vorhanden, bei Aeschylus fast ebenso oft (½1), bei Euripides(¼2) und Sophokles(-) bedeutend seltner als Anastr. pura.

4. Dass die lambographen-Fragmente weder von Anastr. pura, noch von anastrophischer Zwischen- setzung ein Beispiel enthalten, ist schwerlich Zufall; eben dahin rechne ich es, dass diese Art in der meist iambischen Poesie der Tragiker so sparsam vertreten ist.

5. Die nicht-anastrophische Zwischenstellung betrifft bei Homer ungeführ 110 bis ½11 aller Präpositionalfälle, so auch bei Empedokles, Solon, Aeschylus; etwas weniger bei den Kyklikern(1 bis ½1 2), mehr bei Hesiod( bis ½), in den Hymnen und Kunstepikern(½). Auch die lambographen und elegisch- gnomischen Dichter bewegen sich zwischen ½ und ½2; einen deutlichen Unterschied(etwa mit Ausnahme des Alcäus ½2) zeigt nur die gesammte Lyrik; Pindar hat bis ¼ und ühnlich alle anderen. Diese Gattung ist also wesentlich lyrisch und auf ihr beruht der Zuwachs der Nichtvoranstellung in dieser Dichtungsart, nicht auf der Anastrophe pura, die ja vielmehr gerade hier zurücktritt. Dies beweist auch die Tragödie, wo die nicht-anastrophische Einschiebung hauptsächlich den Chören angehört, wührend die Anastrophe pura fast nur am Ende des Trimeters oder Tetrameters erscheint. Bei Aeschylus füllt auf die erstere ½6, bei Euripides 12; das knappste Mass ist wiederum bei Sophokles(1 4). Die Unterschiede in dieser Gattung, welche unter Homerisches Mass gehen, sind nur im scherzhaften(Batr. ½) und lehrhaften(YXenophanes ½6 Parmenides 151 6) Epos erheblich.

6. Es zeigte sich, dass die bescheidneren Themata bei den gnomisch-elegischen, den iambischen und namentlich bei den scherzhaften und didaktischen Epikern überhaupt, wie natürlich, Abnahme der Um- stellung bedingten. Das nimmt jedoch nicht weg, dass gerade sie auf einer andern Seite, im Gebiete der Tmesis, besonders weit gehn, wovon Empedokles und wohl auch Parmenides und Theognis sehr starke Be- lege liefern.

7. Für die einzelnen Rhapsodien der Homer. Gedichte ist es nicht ohne Interesse, dass zwei der ältsten der Iliade( hb dadrn und O KGos ud⁴.xx) bei weitem von allen am häufigsten die Anastr. pura, am seltensten die nicht-anastrophische Einschiebung haben, ganz in Uebereinstimmung mit der Beobachtung, dass jene ein rückschreitendes, diese ein fortschreitendes Element der Sprache ist. Dagegen ist die Anastr. pura am seltensten, die Einschiebung ohne Anastrophe am häufigsten in dem Einleitungs-Gedichte(G), welches jedenfalls jünger ist als viele andre Theile der Ilias. Merkwürdig finde ich auch dass gerade 2 Sonderstücke desselben Gedichts(K Aoldveic und Bb Bowciretc) die grösste Menge von anastrophischer Zwischensetzung