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häufigsten so gestellten Genetivrectionen ¹¹) bei zeoε, erd, aod, dr6, Uaso, dad und?ml, so ergiebt sich, dass ½ derselben bei Pindar, fast ⅛ bei Aeschylus, fast ¼ bei Sophokles, weit über 1 (näher an ½) bei Euripides in der Umkehr erscheint. Pindar lässt noch bei jeder dieser Fügungen, auch bei uerd und xeol, die Nichtanastrophe als Regel gelten; dagegen findet diese für xsot bei allen Tragikern nur als Ausnahme statt; bei Euripides ist sie auch für αo der bei weitem seltnere Fall.— Was nun die Ausdehnung dieser Licenz auf die einzelnen Präpositionen betrifft, so bedienten sich die beiden Dichter der Perserzeit hin und wieder noch der Homerischen Freiheit, auch Präpositionen von mehr oder weniger als 2 kurzen Silben nachzustellen, wie wir dugpt und v, vielleicht auch en, bei Pindar, durt) bei Aeschylus in der Umkehr antreffen; ebendieselben Dichter sind es, die, ob- wohl in sehr bescheidenem Masse, auch die beiden andern Casus zulassen, wie Pindar ausser t auch dupt und xeot dem Dativ, acxc und, wie es scheint, auch das dialektische y dem Accusativ, Aeschylus éxt, werd und i⸗o dem Dativ, ein einziges Mal(Pers. 61 an.) auch zeot dem Accusativ nach- stellt; jede dieser Anastrophen kommt nur einmal(die von öx c. Dat. bei Aesch. zweimal) vor. Sophokles dagegen, obwohl er seinen Vorgängern gegenüber die Nachstellung häufiger eintreten liess,
haben; man beachte, dass diese auch bei Hesiod häufiger ist als im Homer.— Die Odyssee zeigt sich hier, wie in allen ihren Verhältnissen, gleichmässiger, doch theilen 2 Stücke(pb rd r ije deuréoas vsnvlas und f r680 6ν½) die Eigenschaften von 4, welche auf etwas jüngere Abfassungszeit hindeuten.— Dass die anastroph. Einschiebung in der Iliade(1„ Od. ½2), die nicht-anastrophische in der Odyssee(10, II. 11) etwas häufiger ist, mag auch bemerkt werden.
ad III. 8. Die Gleichberechtigung aller drei Casus bei der Anastr. pura gilt im Grunde nur für Homer und Hesiod. Eine gewisse Neigung die Genetivrection zu bevorzugen, zeigt sich sogar schon bei Homer, aber doch in sehr gelinder Weise(Gen. ½ 6— Dat. ½— Acc. ½/0) und zwar für beide Gedichte in gleicher Weise, während der Dativ in der Iliade(Gen. ½ 6— Dat. ½— Acc. ½.), der Accusativ in der Odyssee(Gen. ½,— Dat.— Acc. ½,) häufiger umgestellt wird, charakteristisch für das Altersverhält- niss der beiden Gedichte.— Bei Hesiod tritt der Dativ noch mehr in den Hintergrund, der Accusativ noch mehr hervor, auch den Genetiv überragend(Gen. à¼2— Dat. ½— Acc. ½1).— Aber schon in den Home- rischen Hymnen tritt die Neigung der Anastr. pura zum Genetiv deutlich an den Tag. Ich will die sämmtlichen Beispiele von Anastr. pura, die ich von Homer und Hesiod bis auf Pindar gefunden habe, hier nach den Casus zusammenstellen(s. Seite 23):
Also nicht Pindar oder Aeschylus erfanden diese Beschränkung der Anastrophe pura auf den Genetiv, sondern sie führten nur strenger durch was sich bereits seit etwa dem Sten Jahrhundert in der Dichtersprache entwickelt hatte. Dass unter den oben aufgeführten Dichtern auch einige sind, in deren Fragmenten sich nur eine accusativische(Mimnermus, Simonides Ceus) oder dativische(Alcman?) Anastrophe pura vorfindet, kann das sonst sich deutlich offenbarende Gesetz nicht umstossen. Solche Dinge entwickeln sich immer langsam und werden nicht von einzelnen Dichtern oder Philosophen erfunden.
9. Bei der anastrophischen Einschiebung überwog zu Anfang der Dativ(Homer: Gen. ½.— Dat. 1*6— Acc. ½.), am stärksten bei Hesiod(Gen. ½— Dat.%— Acc. ⅛,), in den Hymnen und bei den Kyklikern der Genetiv, bei den Kunstepikern scheint gerade dieser am wenigsten so gestellt zu sein; später tritt entweder der Dativ(Theognis, Aeschylus, Euripides) oder der Acc.(Pindar, Sophokles) hinter die beiden andern Casus zurück.
10. Die nicht-anastrophische Einschaltung macht zwischen den Casus im Ganzen weniger starke Unterschiede(so Homer: Gen.— Dat. ½1— Acc. ½h); am stärksten bei Hesiod(10— ⅛— ) und Aeschylus(b,— ⅛— ¼11), aber durch alle Dichter geht derselbe Zug, dass der Genetiv hinter den beiden andern Casus zurücksteht; die Fragm. der Kykliker widersprechen zwar(— ½), sind aber zu dürftig um etwas der Art zu beweisen; ausserdem freilich auch Sophokles(à14)ß— 12)— ¼41s), der seine grosse Vorliebe für den Genetiv auch hier offenbart.
ad IV. Siehe Anm. 9.
11) Siehe Anm. 10, Nr. 8.


