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und Epik, wie dvd c. Dat. und xorl für xo, vielleicht auch ut für èv, welche Sophokles gäünzlich vermied), konnten den Abfall zur Prosa verdecken.
Merkwürdig überhaupt ist die successive Vermehrung der Anastrophe pura— von der weit gewöhnlicheren Zwischenstellung der Präposition, sowohl der anastrophischen als der nicht- anastrophischen, ist hier nicht die Rede— von Pindar an. Denn die Homerische Anastrophe hat einen andern Sinn als die spätere; sie ist nur die unbefangen sich bethätigende Freiheit der Sprache in der Wortstellung, auf einer Stufe, wo Adverb und Präposition, Voranstellung und Nachsetzung, Trennung und Nicht-Trennung des Verbum Compositum noch nicht streng abgegrenzt waren; sie erstreckt sich daher auch ohne erheblichen Unterschied auf alle Casus und(prinzipiell wenigstens) auch auf alle Präpositionen), und ein Theil der epischen und dem Epos verwandten Gattungen wahrt
8) wort findet sich bei Soph. nur fr. Thamyr.= 232 Df.; bei Euripides(ausser in Rhes. 26 ch. 251 ch. 898 ch.) Alc. 403 ch.; Hipp. 140 ch.; Cycl. 506 m.; Andr. 119 ch.; El. 168 ch. 205 ch.; Bacch. 402 ch. — dd c. Dat. steht nur in späten Stücken: El. 466 ch.; Iph. Aul. 754 ch. 1058 ch.—& ε Hfdet sich Heraclid. 893 ch. und Iph. Taur. 1109 ch., wofür Elmsley freilich an beiden Stellen xæt schreiben will, dort, weil die Ueberlieferung der Handschriften dafür ist, von Kirchhoff festgehalten. Alle diese Seltenheiten kommen nur in Chorliedern vor.
9) Und doch zeigen sich auch schon bei Homer starke Unterschiede des Gebrauchs. Nicht nur kommen von 6ε keine völlig klaren Beispiele der einfachen Nachstellung vor, obwohl 4 230 doch sehr wahr- cheinlich ist(ganz unsicher die v. l. T 90), sondern, was auffallender ist, auch von οςᷣ(zort, rπ⁵), trotz der dreifachen Form und dreifachen Construction(c. Gen. Dat. Acc.), giebt es nur für die nicht- anastro- phische Einschiebung unzweifelhafte Belege; warum, weiss ich nicht zu sagen. Constructionen wie nal uuir r00 9 u50o» keixe gehören vermutlich nicht zur An. pura, sondern sind als präpositionale Composita c. dupl. Acc. aufzufassen. Auch für aerd c. Dat. kenne ich keine sichern Homerischen Fälle der An. pura; es bleibt ungewiss, ob roig+ eéra mit keirwxey oder rois mit uerd+ keixe“ zu verbinden ist, da man offenbar in jener Zeit beides gleich gut sagen konnte, ohne irgend welchen greifbaren Unterschied. Ebenso wenig finde ich bei ard c. Gen. An. pura. Eine Sonderstellung hat auch xο, da es c. Gen. fast immer— nur P 667 bietet ein Beispiel der nicht-anastr. Einschiebung— regelrecht vorangesetzt, mit dem Locativ-Suffix οᷣ aber bekanntlich immer nachgestellt wird.
Zu beachten ist, dass schon bei Homer die Form der Präposition einen Haupteinfluss auf ihre Stellung hat. Alle monosyllabischen Vorwörter(das ebengenannte+ de ausgenommen) haben eine Scheu vor der einfachen Umstellung, dagegen zeigen viele mehr als zwei kurze Silben enthaltende, im Verhältniss zu ihrer Häufigkeit, die grösste Neigung zu dieser Umkehr, so(ausser dαμα) durt, d⁵(c. Acc.), x⸗deον (c. Acc.), örgtin, dlaαmνπκα; von andern freilich, die überhaupt selten sind, wie von dıέν, du†esot und den Verlüngerungen urxat, xœœοα, oxsto, slvt findet sich kein Beispiel. Dass jene schwer- und vielsilbigen Vor- wörter bei Homer gern hinter dem Substantiv stehen, hängt offenbar damit zusammen, dass sie in ihrer äusseren Gestalt vielen Casusadverbien(die ja fast ebenso gern nach- als vorstehen) ühnlicher sind als die übrigen.
Was die weitere Entwicklung der Wortstellung der Präpositionen betrifft— bis auf die Gelehrten- poesie der Alexandriner, denn diese ist vor der Hand von der hier gegebenen summarischen Uebersicht aus- geschlossen— so finden sich nach Homer monosyllabische Präpositionen nur äusserst selten in Ana- strophe pura. Ich kenne nur drei sichere Stellen der Art:&n Hymn. Hom. 2, 158 und Antimach. fr. 70(zw. Asius fr. 12, 4); 85* Hymn. Hom. 1, 165. Weder Hesiod noch Tbeognis, weder Pindar noch die Tragiker liefern zuverlässige Belege. Kein Wunder, da die Freiheit hier schon zu Homers Zeit zu schwinden begann; hat er doch nur 47 unzweifelhafte Fälle von An. pura bei einsilbiger Präposition, und zwar, verhältnissmässig zur Frequenz, am häufigsten gerade bei den beiden auch nach Homer so vorkommenden, bei n und oöy, seltner bei v und ais; für jenes wird vt, für dieses das Adverb iοα(α) in der An. pura vorgezogen. Um so weniger können wir glauben, dass Sophokles OR. 505 xος, Aeschylus Suppl. 827 ch.(wo überdies der Text heillos verdorben ist) ο dem Genetiv nachgestellt habe, da gerade diese Präpositionen am wenigsten in der An pura als vereinzelt stehende Homerismen entschuldigt werden können.— Von schwer- und viel- silbigen Vorwörtern in An. pura nach Homer kenne ich nur wenige Fülle. Aatu, dtεᷣu, rœαl, uwtn in den


