Aufsatz 
Gebrauch von syn und meta c. Gen. bei Euripides
Entstehung
Einzelbild herunterladen

17

Eεεν(Tr. 333 ch.), ιτe(Andr. 1257; Phoen. 1278; Or. 1071), uerds Goð(Iph. Aul. 1459), Goν utra(Iph. Taur. 1011; El. 574), uer' abrod?(Tr. 1130), abron tra(Tr. 940), Hsrd riode(Alc. 881 an.), ger' Exetung(Alc. 898 an.), rlyog uérc(Andr. 1060); von der zweiten Art uer' dνιοσeςσ (cum marito Med. 33), ger' dνος αo(ebenso Hel. 295), vecvlou Her' dννος(Andr. 604 ebenso), uer' daoxou(Bacch. 1334), uerd àœreoog(Phoen. 151 m.), τ%ς μέιτε(Med. 897), aατ⁄οις uera(Iph. Aul. 1110), Guνννσ μμετα(Iph. Taur. 1420). Einigemal auch bei Eigennamen: Mevélec utra(cum M. marito Hel. 289), Hoçe(Hel. 889), Avripbvmg uéra(cum A. sorore Phoen. 1476); vielleicht auch Ion 1442(s. oben). Nur selten geht der Gebrauch weiter bei Göttermächten; ich finde nur daluovog rouνμοαν εμέταν(Suppl. 592), dem sich das personificirte roꝰ zosdv uıra(Herc. fur. 21) anschliesst, Jenesmit Hilfe meines Schutzgeistes ausziehen, Diesesvermöge(vermittelst) eines Schicksals umkommen. Obige Wendungen stehen bei Verben aller Art, wie olneiv(Guroieie Andr. 1257, doch ohne dass das Präfix mit der Präposition zusammenhängt), valetv, eiοεαά ꝓiενον ⁶ꝗεναυν dœασάď ν und œurdœvei(mehrfach, dazu aber gehört nicht deνQἀάαα̈ᷣ ναα Suppl. 592), 2ADev, d†ααςςσςαα εανευν, †σοοdοςσ, ennoνααεεμ, oikoug leinelv, GrOœναi ν, v* 0 d⁴κν 10801 IeGαι αυασνι Ʒο(= jagen), dιαdαᷣνενναά(Med. 897, nicht objectiv construirt, sondern= una cum, ut etiam), géOeiv, οστuεν,unturei(Iph. Aul. 1110 d. i. machen dass einer mit dem Andern geht) überall in dem Sinne von una cum, selten mehr eigentlich objectives cum, apud, wie bei Eiooeiv(tanzen Tr. 333 ch.), Hel. 295 oixsiy Her dννος σον d. i.hausen=vermählt sein. Hieran schliesst sich das eigentlich objective stockprosaischefacere cum aliquo,Stare a parte alicuius, dem man nur selten begegnet: Hel. 889 6.˙εμ HMaæς crdoœα; Iph. Aul. 526(de Ulixe) xoutlog xeᷣuae ron r, dgou erc(= popularis, a parte plebis). Fast unmöglich scheinen die Worte des Herolds

Hec. 504. Tal³υεοσςοσ μάωπ υνααά⁴νν αmοεμ⁸ Apydαναάια.ν⁴ννοο πϊμιανναοοι,uuut, ra.

2 2

denn wenn man auch Soph. O. R. 602 oOör' eεr 2ou dGrog dv lalm woré herbeiziehen wollte, wo das Part. mit derd einem Satzwenn es ein andrer thäte, oderim Bunde mit einem Andern der es thäte entspricht, so würde dadurch noch jenes im Sinne vonda Agamemnon(mich) geschickt hat oderin Uebereinstimmung mit(nach dem Willen des) Ag. der(mich) geschickt hat nicht genügend vertheidigt werden, da bei Sophokles zwei etwas zusammen thun, bei Euripides der eine schickt und der andre geschickt wird. Es ist wohl entweder zo zu schreiben oder eine Lücke anzunehmen, so dass uéra zu einem voran stehenden gehörte. Oder es ist Gercrεαυεακros[] Aya- .μαν☛ ν‧ zu construiren. Dies ist doch, obwohl hart, die einzige mögliche Vertheidigung der über- lieferten Lesart und so erklärt sie auch der Scholiast asraualscaναμέιννουν ⁶αε, puuu, AyνμαέινμeιοQ˖‧.

4. Bei Euripides ist fast die Hälfte aller Fälle von uerd c. Gen. anastrophisch behandelt, wührend bei Sophokles reichlich ein Drittel, bei Aeschylos sogar nur ein Siebentel in der Anastrophe steht.

Die Zunahme der Anastrophe bei Euripides ist ein eigenthümlicher Zug seiner Technik; von allen Griechischen Dichtern älterer Zeit braucht keiner sie so oft wie er. Nicht nur hat er überhaupt doppelt so viele anastrophische Fügungen als Sophokles, sondern er dehnt diese auch auf mehr Präpositionen und mehr auf verschiedene Casus aus als sein nächster Vorgänger. Offenbar strebte er durch dies äusserliche Mittel der Mangelhaftigkeit seiner niedrigeren Diction nachzuhelfen. Aber weder dies noch die musikalischen Schnörkel noch der Rückgang zum Aeschyleischen Tetra-

meter und Chorstil noch das Wiederaufbringen verschollener Formen und Fügungen der hohen Lyrik 3