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scheidenheit, Unbildung, Glück(Nr. 8: wohl ein Oxymoron„glücklich-unglücklich sein ist Menschen- 1008“), Reichthum, Verstand, Edelmuth, Zorn, List— lauter Begriffe, welche die ältere Dichter- sprache durch das cuy der Schallbegleitung, das cuðν des Mitbringens(auch xleloréo«h Od Zeiot oder zeuvff) oder das von Pindar an bei abstracten Singularen gewöhnliche temporal-instrumentale ou angeknüpft hätte. Fast alle diese Wendungen aber sind leicht erkennbare nur etwas poetisch zu- gestutzte Redensarten der Attischen Prosa: uενι˙ν Ʒmπαιαν, uerd εα⁴εↄιν ⁴μεένν m1οουςaς, er“ sbruglag, uerd TOνoν, derd, ςσοσπνα, dsrd„vsu, lerd aννou(Aιννυνυμν), ε⁵ d⅜νααsæς, uerd d6dou. Es offenbart sich hier ein etwas kleinliches Bemühen mit dem praäpositionalen Ausdruck zu wechseln, z. B. bei roõ ZOsGν uετα, bei duydvr uerc, bei uerd aue‿οα, bei dem öàou aéra in der Danae. Verhältnissmässig sehr oft kommen diese Beispiele in Chören und in Sentenzen vor. Denn gerade die lyrisch-anapästischen Partien und die weisen Lehren, die so zahlreich diesen und andern Theilen des Dramas eingefügt sind, enthalten die nüchternsten und schwächsten Formen des Ausdrucks, wührend Reden und Schilderungen oft brillant sind.
Auf die 70 bis 80 Beispiele des persönlichen derd c. Gen. brauche ich nicht bis ins Detail einzugehen. Weniger die Art und Weise des Gebrauchs als seine Häufigkeit ist Euripides eigenthümlich, besonders wo es sich um den Genetiv des Plurals handelt. Das schon von Homer einmal gebrauchte 4ειν ⁴ιρμ⁴μυν kommt(mit Einschluss des allerdings abwei- chenden deμαν uεᷣνν ⁷π1μαo im Rhesus 996 an.) ein Dutzend Mal bei Euripides vor, aber nicht bloss im Sinne von inter nos, sondern auch von nobiscum; bei sluch= superstitem esse (Alc. 991= Heraclid. 9), letzteres bei tvetv(Alc. 795), r᷑ de riu, d106vrir(Bacch. 342), gfruc Exeiv(Hel. 1669), oieiy(Bacch. 331 im Sinne von nobiscum facere); ferner 5mal= uer“ QG½ (Med. 896. 1058; Herc. fur. 307; Iph. Aul. 870. 1377(ganz prosaisch oxuνα Hεν˙νo 1αένν)— Zum grossen Theil der Bedeutung inter gehören an aer' dl2ν(Med. 850; Ion 1188), uer' d³dν to (Andr. 697), xoAA uer' d²l(Hipp. 835; Andr. 1152), xςοασνν ετεν lων(Heraclid. 327), ⸗0A26„ utra(Erechth. 1, 32= 362 DHf.; Phoen. 894 lg„dο ϑν xα. ⁵.); wie die specielleren Begriffe dα³νj- 1oν εrc(Iph. Taur. 841), Juxoον μυνινᷣ νισυνν(Suppl. 952), uerâ Gααα ν(El. 943), 2 ε69 gbra⸗ (El. 1355), uerd deεν(Herc. fur. 180), Arobνονεd(Hel. 1667),(2νεον»„00vlo uera(Ion 1442), veroνν era(Hec. 209), Ker' dνοοσν(Andr. 590; Bell. 5, 20= 287 Ddf.), x6G Ker' dνοον(El. 628), Audi⁶³νν tra(Iph. Aul. 729), uera Nno6ν(El. 434 ch.), uerd Nou(Cyel. 68 ch.), Nalèc- uᷣρν νετs(Cycl. 430), αοανρέμιυυιν εa(Hec. 355) ανονεσειν⁴αν μα(Hel. 1314 ch.), 0⁴αεόν uere(El. 628), decxordν εe(Ion 1043),(væureg) Gy uéra(Hel. 1525), Aelꝓαν εεe(Andr. 1 065), Gν uεe(Iph. Aul. 967); Toο⁴ςν ν a(Tr. 872); personificirt veoεdον dra(Ph. 792 ch.). Diese Ausdrücke kommen oft in Verbindung mit solchen Verben vor wie elwcr, aνρνέ duονυόι, oiueν, vleαν, uεεεναα&odννασυι, olov elu, dederov(elucz), suruxeiy; bei denen die Be- deutung inter die passendste ist, doch auch bei u1‧ανρασα, orOareueoα, oretzerv, dmooralijvat, doma- 6dvd, dοrm uadoειν, Zoòods iets, 2uάeeiw, wo una cum nüher liegt.— Ebendahin gehört auch ein Beispiel von Thiernamen bei uerd: auνμν νυ—νες⁴ςον¶αε‿ Ʒναeς ναον(Hipp. 1129 ch.).— Zu beachten ist, dass sowohl cuν als uerd-Composita dabei vorkommen, beides prosaische Construc- tionen, welche die ältere Dichtersprache meidet, nämlich uerégerv(Hel. 1667) und duμααeei und Suveivat, beides nur in der Elektra(943. 1355), wie dies auch bei Giνυνμααρeν lvar einmal beim Singular(uer’ 2àο5) vorkommt(fr. inc. 74, 3= 910 Ddf.).
Der Genetiv des Singulars von persönlichen Begriffen ist ungeführ halbmal so oft mit uerch verbunden als der des Plurals. Diese Construction kommt meist bei Fürwörtern und Ver- wandtennamen vor; von ersterer Art sind ger’ àν(Cycl. 435; fr. inc. 74, 3= 910 Ddf.), uer'


