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Mitwirkung(6νν) der Schwester handelnd dargestellt wird, ganz der verschiedenen Stimmung der beiden Reden der Elektra gemäss. Bei Gνν eoig, sei es formelhaft(Herc. fur. 176; Med. 915; Tr. 867; Phoen. 634 tr.) oder nicht(Erechth. fr. 354; Hipp. 169 ch.), ist stets von der Mitwirkung der Götter bei menschlichen Dingen die Rede, auch in der missverstandenen letzten wo Gœuυν eεονοε our nicht heisst„inter deos versatur“, sondern„besucht mich mit Göttergeleit oder Gotteshilfe“ oder „Gott sei Dank“; Huerd Heνν steht nur(Herc. fur. 180), wo es sich um einen Gott unter Göttern handelt. Iphigenia(Iph. Taur. 63) will dem todtgeglaubten Bruder Grabesopfer ausgiessen mit(6uνeν) ihren Dienerinnen, aber lon(1188) hält den Becher zur Spende unter, mit(uerd) den andern Schmausenden in der Hand, und Kadmos und Tiresias(Bacch. 342) fordern den Pentheus auf mit (uerd) ihnen dem Dionysos zu opfern.„Mit Freunden“ heisst gewöhnlich Gνeν †ραsαα(Soph. Tr. 1194; Eur. Hipp. 1018; Cycl. 482; lIon 730; Hel. 539; fr. Andromed. 118), weil sie als untergeordnet, nur helfend gedacht werden, aber an einigen besonders prägnanten Stellen, wo es auf die Gleichheit des Freundes mit dem Freunde oder unter Freunden ankommt, steht auch bei den älteren Dichtern uerd(Aesch. Ag. 1271 nennt sich Kassandra zarapευmνέννν εd gilcv, dr drz Soph. Ant. 73 ꝙian uer rod eεioονμαι ρεᷣsu ueεra). Aehnlich unterscheidet Aeschylos das obν ένdoς eloouα von dem uerd rodöde ⁴oνειν ε˙εέαα(s. oben), weil dort der Chor nur sagen will, er werde leiden, was auch andre leiden, hier vielmehr, er wolle im Bunde mit seinem Freunde Prometheus leiden.„Mit Waffen“ d. i.„mit Heeresmacht“ heisst bei Euripides gewöhnlich Gυν mποοες, sei es weil die Rüstung auch metaphorisch als Zugabe zu dem Gerüsteten oder weil die Streitmacht als dem Führer unter- geben gedacht wird(Jon 1292; Phoen. 511; Iph. Aul. 754. 1431; Bacch. 51; wie im eigentlichen Sinne stets Hec. 110 an.; Herc. fur. 1383; Iph. Aul. 212. 229 ch.), aber auch die seltenere Auf- fassung inter arma, d. i. armatus(armati) cum armatis, die uerd fordert, ist nicht unerhört(Orest. 573; Iph. Aul. 65), wo es auf den Begriff der Begleitung nicht ankommt, sondern nur darauf, dass viele unter einander gerüstet ausziehen.
Doch man darf hier nicht pedantisch sein. Der Unterschied ist wohl da, aber er wird nicht immer beobachtet. So feine Distinctionen wie„mit Zuthat(Beihilfe) von“ und„im Bunde mit“ werden leicht verwischt und unter einander verwechselt, daher sind sie in den oben zusammen- geordneten Stellen keineswegs überall erkennbar. Man darf nicht vergessen, dass die reichlichere Einführung des genetivischen uerd in die Dichtersprache und namentlich dessen Verwendung für Ab- stracta überhaupt eine Neuerung des Euripides war. Solche Neuerungen bringen stets einen Conflict mit dem älteren Ausdruck und dadurch leicht eine gewisse Willkür, Unebenheit, Inconsequenz und wenn man streng sein will Incorrectheit hervor. Wir sehen keinen Grund, weshalb statt des ge- wöhnlichen auch bei Euripides vorkommenden ouy der Schallbegleitung(Alc. 916; Suppl. 701; An- dromed. fr. 122; Phoen. 335. 808 ch.; Iph. Aul. 693) einzeln uerd gebraucht wird(uerd iloxdoou a⁴do= Iph. Aul. 1037; gerd.. ad2od? Bacch. 380 ch.; ouevaic" uera Bacch. 1273), noch warum statt des sonst überall üblichen ouν bei dem Tragen von Waffen, Kleidern, Zweigen, Fackeln und andern Geräthen ebenso einzeln uerd steht(Bacch. 363 Erονν υeοι mᷣασασα νο αο era; Bacch. 736 26 x½ ½ 2wi1Oo Teioος ⁴υι⁴νφο μμέιτα)), aber wir sehen, dass Beides nur in den jüngsten Stücken des Dichters vorkommt. Wir sehen nicht den Grund, weshalb viele Abstracta wie dinn und rò dluciov, d6⁸&, d9„1(fr. inc. 67 Both. ist ganz unsicher), w6 νοο, 46 009, 66⁄09(fr. Phil. post 784 ist durchaus proble-
5) Nicht hiezu rechne ich Phoen. 792 ch. wo(ou ν*ϑ νοαασοσ⁵μασυεα) v Boldr gra(diνεενεεε) nicht heisst„angethan mit Hirschfellen“ sondern„noch unter dem Scepter des Dionysos schwingst Du Dich unter den Hirschfellen“ d. i.„unter den andern Trägerinnen derselben“.


