Aufsatz 
Gebrauch von syn und meta c. Gen. bei Euripides
Entstehung
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Dagegen ist bei ouy keinerlei Beschrünkung im Gebrauch der Verba, und Euripides liebt es besonders, die eigentlichen Thätigkeitsverba wie Heiνν, olεiν, izsly u. s. w. mit Guy zu verbinden. Beispiele finden sich überall.

Ferner zeigt sich der Unterschied dieser Präpositionen darin, dass gerade bei Euripides(mehr als bei Sophokles) uerd eine Neigung zum Plural, ouy eine solche zum Singular hat. Wie es bei Sophokles im Philoktet vom Zerstéren Trojas gνy cot und àεν d(dOioeν) hiess, so sind auch mehrere der Euripideischen Beispiele derselben Art. Es hiess dꝓαeνmς ⁶σν dduανt, aber dꝓραννs erd. Tor&eοωσ Gbv 1de valeig dvòol, aber valetv εαμεᷣοαα Naldν εra; G⁶ν ½(Hoxle?) d⁵orid RAueuy, aber xlvety ed' Sudν rAꝓπανρσαραι συνι μαάανοε ꝓρσςσ uνμπαeνν idxgoig, aber ròv zu‿νon uerd deGν εα⁴αεεαν. Es heisst bald Gον Ʒενεν bald her é́uoö, usr εενεινι, εεον εεέα, aber nur einmal 80 Fty(Iph. Taur. 910), wührend es ein Dutzend mal uενν 1ων(nie anastrophisch) heisst, da- gegen kommt 16 mal das dem sigmatisirenden Dichter so wohlklingende 65v G vor, nur 3 mal ⁸ι uéra oder uerd doũ. Verwandten-Namen im Singular haben beide Constructionen, doch überwiegt die mit Gνν(27: 8), aber auch im Plural haben sie mit Ausschluss des einzigen qualischen Beispiels (Phoen. 1349 rεᷣνιην dde*⁵†ρ uoiy ridoαν ας) nur Guν, 16 bis 17 mal. Dies darf nicht auf- fallen, sondern trägt zur richtigen Auffassung der Grundbedeutung von νν wesentlich bei. Ausser dem einen Beispiel vonmit den Brüdern(dνν Qμαμενυνετνεα d. i. den andern Kindern 2ter Ehe Med. 917) steht überall Gον τεννοαασςσ oder Gbν πσιιον, nirgends réuvcv oder rxaldc- erc. Die Kinder aber werden natürlicher als Zuthat, Anhängsel der Eltern aufgefasst, denn als gleichberechtigt mit diesen, während bei Vater und Mutter, Gatte und Gattin, Bruder und Schwester beide Auffassungen zulässig sind. Daher findet man weder ααι⁶οςσ(rézvou) atra noch raloc(réuycu) uerc, welchesim Bunde mit dem Kinde(den Kindern) heissen würde. Die Richtigkeit dieser Begründung zeigt sich auch darin, dass selbst die Prosa, die sonst ouy zurückschob, bisweilen für ein ouνν réuvoigmitsammt dem Anhängsel der Kinder eine Ausnahme machte, wie wir später sehen werden. Es steht 6v do, 65» ollotg, aber reichlich so oft der' ã³οων, roddνν έe, Jenes wenn die d³loαo oder ro³⁴⁴⁴ als untergeordnete Begleiter helfend, Dieses wenn sie als gleichartig und gleichberechtigt mithandelnd erscheinen sollen, was durch elg uer'&³2αοωυν m◻άνσεων(Andr. 697), lgdo*τπα⁴‿ν e(Phoen. 894) noch deutlicher ausgedrückt ist. Wenn also Andr. 1152 von dem Tode des Neoptolemos gesagt wird runele Aelo? rO dv⁶ dGrso dro dleGe rο⁵⁵αυν ενν α2αν, so ist der Mörder damit als unus de multis bezeichnet, wührend Guνν&αmeę⁷ꝛs nur gesagt hätte, dass Andre ihn bei der That unterstützt hätten, er sie nicht allein gethan hätte, wie Hec. 1120 Ezadßyi ue Gον ꝓν αςν τνμααανυτν leo' nur sagt, sie habe es nicht allein gethan, sondern mit Hilfe der geringeren Frauen, während Hipp. 835 08 d0 166', Guc, 11e d) 6vpf naxd, rollv er, dlon d' dedas edvb a4os gerade wie Andr. 1152 gedacht ist, dass Theseus nur unus de multis ist, wenn er seine Gemahlin verloren hat. Puy ist das aristokratische Wort, uerd das demokratische oder vielmehr communistische.

Gerade synonyme oder identische Verba, wenn sie in beiderlei Constructionen erscheinen, dienen am besten dazu, den eigentlichen Unterschied von und uerd klar zu machen. Iph. Aul. 729 8 àν6G εκνν ν α‿dα Acvaidν εrc bedeutet A. u. inter Graecos, coram Graecis, während Hipp. 551 ch. rd(TöX) 6dν aAlc, τιαην Hσνοεσς ιν uꝑενsα dονναναν röuo Kurdig eedkeunter Mit- gabe von Mord und Brand und blutigen Hochzeitsliedern; dort ist der 2x0αοσ ein prosaischer primus inter pares, hier bekommt die àxzdocig eine grausige poetisch-metaphorische Zuthat. Die oben einander gegenüber gestellten Beispiele Soph. El. 587 und 956 unterscheiden sich so, dass dort

Klytämnestra als in gemeinem Bunde mit(uerd) Aegisthos, hier Chrysothenis als unter(bescheidener) 2*