Aufsatz 
Entwickelung einiger Gesetze für den Gebrauch der griechischen Präpositionen : Mety, syn und hama bei den Epikern / T. Mommsen
Entstehung
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auf einzelne Präpositionen wie œlν, uerd c. gen., 4εα, etc. erstreckte, hierfür aber schon vieles durchgelesen und excerpirt war, als sie sich bis zu einer Untersuchung über sümmtliche Präpositionen erweiterte, wofür denn Alles hätte noch einmal durchgenommen und nach den 39 verschiedenen Arten und deren einzelnen Unterarten eingetheilt und excerpirt werden sollen,— so musste, um die Sache nicht über Gebühr aufzuhalten, bei den umfänglicheren bereits durchgelesenen Schriftstellern ein bestimmtes kleineres Maass eingehalten werden. Zwar für die Dramatiker, für Pindar, für das N. T. und die beider- seitigen Apokryphen wie auch für die Apostol. Väter und die ůlteren Kirchenväter gelang es alle Präpositionen vollständig zu ordnen, dagegen war es nicht möglich die für die anfüngliche Frage bereits durchgearbeitete ganze Epik und voraristotelische Prosa(ein- schliesslich der LXX) in einer zweiten Lesung zu bewältigen. Bei den weitläufigeren Schriftstellern der späteren Prosa hatte ich von vornherein auf Vollständigkeit ver- zichtet; alles Kürzere wurde auch hier ganz gelesen. Das Maass, welches von jedem für den erweiterten Zweck nicht ganz gelesenen Prosaikoer eingehalten wurde, war durchschnitt- lich mindestens 40— 50 Seiten der kleineren Teubnerschen Texte, bei den Epikern min- destens 750, meist 1500 Zeilen. Nach diesem geringsten Maass von 40 Seiten oder 1280 Zeilen(1500 Hexameter) wurde die vergleichende Berechnung aller Prosaiker(Epiker) an- gestellt. Dies machte viele äusserliche Mühe, indem einestheils die nicht in der Teubnerschen Sammlung gedruckten Texte(z. B. die meisten Byzantiner, Kirchenväter, Apokryphen) auf ein solches Maass reducirt, anderntheils die dasselbe nicht erreichenden kleineren doch aber bedeutenden Schriften durch proportionale Berechnung auf dasselbe erhöht werden mussten. Auch bei der Ausscheidung des Fremdartigen— z. B. für Ignatius, Hippolytos, Euagrios, G. Syncellus, Photios, Demetrios Triklin.— und der directen und indirecten Citate, und bei der Benutzung der Fragmentsammlungen(z. B. der Müller'schen fr. histo- ricor.) war grosse Vorsicht nöthig, um nicht das Relatum mit dem Stil des Referenten zu verwechseln, wie es z. B. bei den Auszügen des Photios geschehen ist, dass der Missbrauch des 9. christlichen Jahrhunderts ältern Autoren wie dem Ktesias aufgebürdet ist. So war es räthlich, bei manchem nur aus Excerpten und Citaten bekannten wichtigen Schriftsteller, da diese stilistisch ungenau sind, die Gewinnung eines Resultats lieber aufzugeben als durch ein irriges die andern zu stören.— Nachdem für die„mit“ bedeutenden Präpositionen und einige andre alle Stellen von Anfang an ausgeschrieben und nach Bedeutung und Ge- brauch geordnet worden, wurden nun auch kürzere Excerpte über alle 39 Arten und über die Adverbialpräpositionen angelegt, welche die wesentlichsten Unterschiede der Be- deutung, die sich häufiger wiederholenden Wendungen, weitläufiger einzelne seltnere Ge- brauchsweisen angaben. Nach diesen Excerpten wurden dann, um über Gesammtfrequenz, Rectionsverhältnisse und Einzelgebrauch klar zu werden, Frequenztabellen entworfen, welche nach verschiedenen Gesichtspunkten die Stufe jeder einzelnen Präposition und Rection bei