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13. Das stärkere Vordringen des Accusativs zeigt sich zuerst in einzelnen Spuren bei Xenophon(Platon, Tim. und Critias) und Aeneas Tact., dann weit ungebühr- licher erst bei Epikur, im höchsten Uebermaass aber bei Polybios, Philodemos, As-
klare und brauchbare Umschreibung des Textes, jedes einzelne Element genau berücksichtigend und ausserdem oft durch grammatische Bemerkungen(auch längere z. B. zu 1, 38) erläuternd, doch das Eingehen auf Sacherklärung, auf Kritik und Polemik, vermeidend; alles ist bei ihm objectiv gehalten. Gerade das Umgekehrte gilt für Priklin, von dessen häufigen subjectiven und polemischen Wendungen mit ob Je?, od*α☛ας, 1i Ad⁴,&† luaαd, fuers, uol Joxei, rouro esegan ag oν, zat Pausy, éo eixe?v keine Spur bei Moschopul erscheint, höchstens einmal ein bescheidenes Referat zweier Meinungen nebeneinander. Auch in der Form unterscheiden sie sich sehr deutlich. Um nur einiges aus dem mir zundächst liegenden Gebiet an- zuführen: Die Polybianisch-Arrianische Polyprothesie Moschopuls, bedingt dadurch dass fast alle poetischen Casus durch Präpositionen, poetische Präpositionen durch prosaische, auch durch zwei hinter einander, exponirt werden, und durch die Häufigkeit technischer Wendungen der Paraphrastik (Kr! ros) und Grammatik(drπτο τοο, ⁴α⁶ες ‿, Ea**ον̃) ist weit grösser als die Ducas ähnliche des Triklin. Er exponirt oft den Dativ durch„⁶ c. Acc., den Accusativ durch*lrã c. Acc., den Genetiv part. durch ³π; Triklin nie, der wiederum unzühlige Male το⁹α c. Acc. in gram- matisch-technischem Sinn von referri ad, interpungere in, conjungere cum u. s. w. braucht, wie nur selten Moschopul. Triklin hat oft r⁴ρ⁴ c. Gen. beim Passiv(auch exæ und bei doar mehrfach α⁶), verwechselt elg und ey, braucht y als Instrumentalis; all dieses Moschopul selten oder nie, der wiederum das bei Tr. seltne xπνc. Acc.(auch c. Dat.) hüufig braucht und der überhaupt reiner schreibt als der andere, nur dass Triklin in der Vermeidung von συσ(ausser zu Pyth. 8, 140, wenn dies nicht aus einem ältern Commentar übernommen ist; sonst nur aus den Worten des Pindar oder Sophokles wiederholt) correcter und in der mässigen Ausdehnung von *αm⁴ c. Acc. weniger modern, ist.— Was nun die seltsamen, in einer noch auffälligeren Form nie- dergelegten Behauptungen betrifft, welche Herr K. Lehrs neulich über den Unterschied dieser beiden Pindar-Erklärer aufgestellt hat, so müssen sie einstweilen— abgesehen von dieser kurzen Ab- wehr— von meiner Seite unwiderlegt bleiben, da mich diese grammatische Arbeit wohl noch geraume LZeit festhalten wird und ich weder gestimmt bin noch die glückliche Musse habe wie Herr Lehrs, Jahr aus Jahr ein ein Buch erscheinen zu lassen, auch fürchten würde in diesem Fall noch weniger zu genügen als Herr Lehrs mit seinen Werken über Horaz und die Pindar- scholien. Bekanntlich ist seit der verdienstlichen Kritik Böckh's manches geschehen, um sowohl bessere Handschriften nachzuweisen und die Classen derselben richtiger zu gruppiren als auch die späteren Scholiensammlungen von den offenbar früheren Moschopulischen und Triklinianischen Einzelscholien klarer zu unterscheiden als Böckh dies nach seinen unzureichenden Hilfsmitteln thun konnte. Freilich muss man dabei wissen, dass sich dies nicht aus dem Mosc. B. oder den sehr jungen Breslauer Handschriften, sondern aus wichtigeren und besseren Codices ergiebt, wie z. B. die lächerlichen Einmischungen von Latein im Vrat. F keiner Erwähnung werth sind, wenn man weiss, dass die weit älteren und vollständigeren Mss., die diesen Triklinianischen Commentar mitsammt dem interpolirten Triklinianischen Texte enthalten(Cod. Ab. Flor.— Ambr. F) überall anstatt der Lateinischen Flicken gewöhnliches Griechisch haben; dass die nicht Breslauer(wenn man nicht aus kleinlichem Localpatriotismus den Namen von einer werthlosen ganz jungen Ab- schrift entlehnen will) sondern Ambrosianischen Scholien mit einer höchst wichtigen besondern alten Ueberlieferung des Textes zusammenhängen u. s. w. All dieses ist aber schon vor 10— 12, zum Theil schon vor 27 Jahren in umständlicher und wie mir schien überzeugender Weise dar- gethan worden: Rh. Mus. 1847 VI. 437;— Scholia Germani 1861 mit vollständiger Angabe der Trennung der Bestandtheile der neueren Scholien aus den besseren Quellen;— Ed. mai.(Praefat.) 1864;— Progr. Francof. 1865 und 1867, letzteres mit den früher unedirten Trikliniosscholien zu


