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Pür dua und für die Accusativverbindungen von uucpi und Ayd ergab sich eine mhnliche Beschrünkung auf wenige Gebrauchsweisen in der Attischen Prosa wie für; für uerd c. dat. dessen Abnahme in der Alexandrinischen Poesie und gänzliches Ver- schwinden im Ausgange der Litteratur, in den kleineren Homerischen Hymnen, bei Nonnos und seiner Schule und noch Späteren. Die Orphica, Quintus von Smyrna, das 14. Buch der Oracula Sibyllina, Gregor Naz. in einem Epigramm, und Dionysios der Perieget sind die letzten, die diese altfrünkische Fügung brauchen. Von vorn herein war es ein Nachtheil, dass sie aus der reichen Homerischen Sprache nicht in den Gemeinbesitz über- gieng(nicht einmal in den der nicht-epischen Dichter, die sie selten oder nie zulassen, zuletzt Aristophanes in der Lysistrata), da nun im Griechischen ein besonderer Ausdruck fur das Lateinische infer fehlte, ein Verlust, den noch die griechischen Juristen des sechsten christlichen Jahrhunderts, als sie Römische Rechtsformeln wie inter amicos deutlich wiedergeben wollten, sattsam empfanden. Für ce endlich stellte sich eine merkwürdige Analogie mit uerd c. Gen. heraus, da es sich ebenfalls als fast günzlich von der ernsten Poesie gemieden und im Ganzen nur der Prosa, besonders aber der Attischen Conver- sationssprache angehörend zeigte.
Auch die Aequivalente für„mit“ ²0, 68, 20ον, σσνανααα u. a. m. so wie die verbalen Ausdrücke dafür durch EXov, 1aν u. s. w. wurden in Betracht gezogen, demnächst auch alle übrigen meist genetivisch verbundenen Präpositional-Adverbia und Postpositiva; desgleichen die Fälle, in denen noch der einfache Casus anstatt der Präposition zulässig war, z. B. das eνιτιν Adpdoν und ähnliches. Hiebei ergab sich ein eigenthümliches Zurückgreifen der Spätrömischen und Byzantinischen Gräcität auf die ältere Dichtersprache. Für diese kam dazu die Wortstellungsfrage in Bezug auf Tmesis und Anastrophe, woran die Prosa nur einen sehr geringen Antheil hat; es fanden sich dabei, namentlich für Euripides und Aristophanes und dessen Nachfolger, deutliche Spuren des wechselnden Kunstgebrauchs. Zuletzt wurden auch die fehlerhaften Fügungen bei den Byzantinern erwogen, wobei es klar wurde, dass z. B. νια c. Gen. nicht etwa dem Ktesias, sondern dem Photios und den ihn umgebenden nächsten dunklen Jahr- hunderten angehörte.
Waren nun sümmtliche Präpositionalfülle ins Auge gefasst, so lag es nahe, die all- gemeinsten Unterschiede des prüpositionalen Ausdrucks aufzusuchen. Dies geschah in drei- facher Beziehung. Zuerst wurde das Verhültniss desselben zur übrigen Rede, die Ge- sammtfrequena, ob oligoprothetisch oder polyprothetisch, betrachtet; dann eine Ver- gleichung der Casusrectionen untereinander angestellt, ob einer der drei obliquen Casus vorherrsche oder nicht; drittens die bei weitem schwierigste und weitläufigste Frage nach den Einzelfrequenzen und der Bedeutung und dem Gebrauche jedes Vor- worts behandelt, wobei es sich um Einförmigkeit oder Mannigfaltigkeit sowohl in Bezug


