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dem Frühlingsgotte in der ganzen Geſchichte der Kalypſo, und zugleich umgekehrt in dem Sehnen des Odyſſeus nach ſeiner Gattin, der„webenden“ Unterweltsgöttin; Od. V, 151 ff.: ... 00G 6 roz' ö0G8
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8»—mρτιιοσσι σμαάαρνοσο⁵σε τπααρ dmν ⁸ειέαιων ε*αεα⁴ονον. Dazu vergleiche unſere Anm. 26, von dem Sehnen Parzivals nach Condwiramur.
3.
Nun ſehen wir mit unter den Pflanzen, welche die Inſeln der Seligen d. h. die Unterwelt, wie
Ogygia, die Inſel der Kalypſo, ſchmücken, in erſter Linie das Veilchen auftreten, Od. V, 72 f.:
G6.να d 2εινανεε μαεαναοε ⁷ον sε⁵lou
97180„.... 12). Von einer andern Erdgöttin, die Perſephone, ſagt Diodor von Sieilien, V, 3:„ενειαοςα ε 1ev- „OGι τν Kôν( 1)* dοαρemν 8„ 10719 1814ιιʃ0% 1079 xard 11)» frvxv.„Foxl ν mQαποσ odxog n1n0lov 1εν εςα 1τ⁶1εοα, T0l d„α 1ιο ³ν2οςσ[ ¹⁷‿εκσι mπμμάωαυηυννο⁴σησοςσ ενππηοεινη α*εαν dειοςσ (ob nicht etwa beſſer 94.ςρ?). Hier wurde Kora, Blumen ſuchend(vgl. den hom. hymn. 4), von Pluto geraubt, und Veilchen ſpielen eine Hauptrolle. Auch Ovid, Metam. V, 391 f., weiß noch von den Veilchen, welche der Mythus hervorhebt:
Quo dum Proserpina luco
Ludit et aut violas aut candida lilia carpit, obgleich er Proſerpina im lucus, nicht auf den 18„ eg ſpielen läßt 13). Bei Athenäus( Deipnos. XIV, 629, e) wird ein Diſtichon aufbewahrt unter dem Namen eines Blumenliedchens:
1105 O⁴ τ Ia.; 700 10 τ⁴⁵⁴ SJ ✕ ονι ε⁴οιι ⁴ νd dιμνια ra⁴ τ 1αν τα⁴ꝰ τ⁴ 56dœO τμαs τ⁴ εα σέιινα⁄ ¹⁴) was auf ein Haar ausſieht, als ob es dem Demetercultus urſprünglich angehört habe(meinetwegen auch nach Welker dem Athenadienſte).— Freilich wird Kora im Herbſte geraubt, und an den Antheſterien im Februar kommt ſie wieder herauf, wird der à„ο0og gefeiert, ſowie die kleinen Myſterien 6y Ayoag.— Bezeichnend ſteht bei Pindar(Ol. VI, 50): Agyerat ard' 10oνναον Eúͤdœ e*εμμ. In Be⸗ ziehung auf ein naxiſches Frühlingsfeſt heißt die Kora Ariadne, indem ſie mit Dionyſos vermählt wird.— Heißen etwa bei Pindar(Isth. VII, 33) die Muſen 7056010vXo⸗— freilich heißen die Athener auch ſo—, weil ſie früher Najaden geweſen? vgl. Hartung, Rel. und Mytholog. der Griechen, 2 Th. 124; ſieh unſern Auslauf IV. Wiederum hat Demeter mit den IIisεdες(cf. Eurip. Iph. Aul. 1037 2d. Firnhaber) das Epitheton aldοισααηαοε gemein, deſſen urſprünglicher Sinn aus Od. VI, 230 deutlich erhellt; in dieſem Sinne heißen Göttinnen wie Kirke bmldαν.— In dem jungen homeriſchen Hymnus auf die Demeter, der ſich ſelbſt deutlich als in inniger Verbindung mit den eleuſiniſchen Myſterien ſtehend zeigt, kommen eben V. 6 die„*⁄α α mit den 666 vereinigt vor, während ſie auffallender Weiſe in V. 427 fehlen ¹⁵).— In dieſer Zuſammenſtellung finden ſich Veilchen und Roſen in den bei Grimm (Myth. 3. Aufl. 725) mitgetheilten Sommerliedchen:„Veilchen, Roſenblumen,— Holen uns den Som⸗ mer“, oder:„Violen und die Blumen— Die bringen uns den Sommer“. Halten wir dazu die Anm. 23 erwähnte Sitte des Tanzens um den„erſten Viol“, ſo haben wir ganz die griechiſche oxyoie am 2


