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penitus intelligant, tam multa dissentientium philosophorum genera mente ant memoria comprehendant? Aut ita qui sentiunt, nonne insanire videntur, nisi forte nomina tantum et philosophorum vitas breviter audientibus narrare volunt ²³)? Relinquitur, quicquid ex illa philosophiarum historia gymuasii discipulis revera scitu opus sit, ex scriptoribus legendis ceterisque studiis hauriri atque peti et posse et debere.
Sed sunt alii ³⁹), qui, nescio quomodo, integras Philosophiae disciplinas a gym- nasiis removendas rati, tamen collectas quasdam philosophorum, inprimis antiquorum, sententias intellectu faciliores commendant, ut Aristotelis organi summam a Trendelen-
23) Hnonr. I. c. p. 362:„In Betreff des bestimmteren Kreises der Kenntnisse, auf deu der Gym- nasialunterricht zu beschränken wäüre, möchte ich zunächst ausdrücklich die Geschichte der Philosophie ausschliessen, ob sic sich gleich hänfig zunächst als passend dafür darbietet. Ohne die speculative Idee aber vornuszusetzen, wird sie wol nichts Anderes als nur eine Erzühlung zufälliger, müssiger Meinungen, un.l führt leicht dahin, eine nachtheilige, verächtliche Meinung von der Philosophie, insbesondere auch die Vorstellung hervorzubringen, dass mit dieser Wissenschaft Alles nur vergebliche Mühe gewesen, und 2s für dielstadireale Jußend noch mehr vergebliche Mähe sein würde, sich mit ihr abzugeben.“ Asuussun, 1.„Auf den Vorschlag derer, welche der Geschichten der. Philosophie den Vorzug geben und dazu rathen, ceinen kurzen Abriss derselben in der Schule vorzutraßen, wird man Pei näherer Ueberlegung ebenfalls nicht eingehen. Deun erstlich ist das Feld so gross, dass bei einem zweistündigen Unterrichte, der auf ein Jahr berechnet wäre, nur ein dürfliger Abriss gegeben werden könnte, der weder in das AWesen und die Entwickelung der Philosophie überhaupt, noch in den Charakter der einzelnen Schulen cinführen und mithin keinen Nutzen bringen würde. Was sollte dem Schüler etwa damit Bedient sein, eiuige Kenntniss von den Lebensumständen bedeutender Dhilosopheu und eine flüchtige Uebersicht ihrer Systeme zu erhalten?2„Bei dieser blos äusserlichen Kunde würde ihnen die eigentliche Eutstehung und Nedeutuog dieser Systeme völlig unbegreiflich bleiben, und wollte man sich auch nur bei dem Wesent- lichen derselben aufhalteu, so vürde doch tbeils die Auseinandersetzung desselben, theils die Verknüpfung mit woraugchenden und nachfolgenden Erscheinungen sich nicht in der Kürze so cinrichten lassen, dass die historische Entwickelung begriffen würde. Wollte man aber die Lehren und Meinungen der Philo- sophentnur in äusserlicher Qeschichtserzählung hiustellen, so würde man die Schüler in der Ansicht be- festigen, als hätten sie hier nur ein Agtregat von sonderbareu und verschiedenen Einfällen vor sich, von denen jenes hekaunte. Urtheil sich vollkommen bestätige⸗ nichts sci so abgeschmackt, was nicht einmal ein Philosoph behauptet habe. Was aber das IIaupthedesken betrifft, so dürfte es wol ausgemacht seiu, dass die Geschichte der Philasophie das Studium derselben voraussetzt. Nur derjenige, welcher sich eina Zeit laug ernstlich mit philosophischen Studien beschäftigt und dabei die Einsicht in die Nothwendigkeit zlehtr Vorschungen überhaupt gewonnen, somie auch den Unterschied gewisser Grundansichten gehörig
aufgefasst, wird sich in der Geschichte der Philosophie zurecht ſinden und sie mit Nutzen betreiben können. Addatur BinbEauAxxI disput. in Mag. rev. V. P. 531.—
aller Erkenntniss Dlieben da noch immer etwas übrig, das nur durch besondere Lectionen zu erreichen sej. Unter diesen Lmständen sei sehr willkommen der Gedauke des Herru Prof. Trendelenburg ia
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