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ſiema sunt ad errores depellendos, et alia permulta desiderantur, quibus adolescentium mentes augeantur et ornentur? Soli igitur animi contemplationi magna illa vis tri- buenda, relichuarum literarum auctoritati diffidendum erit? Immo vero vereor, ne ea psychologia, quam isti tradi inbent, non plus, ne dicam multo minus, possit, quam quaevis alia disciplina, qua superiorum gymnasii classinm adolescentes imbuuntur ²3). Nec minus errant ii, nimirum pauci, qui adolescentes id aetatis metaphysicie quibusdam inficiendos esse censcant ²⁶). Ex omnibus enim philosophiae partibus nulla
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Gymnasien, die sich als das letzte Resultat von der geschichtlichen Entwickelung des gelehrten Schul- unterrichts herausgestellt hat, sowol für sich als auch in ihrem Verhältniss zu cinander. Sie alle zusam- men bilden die herrlichste and grossartigste, ja einzig mögliche philosophische Propaedeutik, und eben darum erscheint die letztere für sich abgesondert von dem andern als überflüssig.“
²) Scnurr, I. c. 6. Vorles. p. 151:„Da die Psychologie die Seele nicht in der Idee, sondern der Erscheinungsweise nach und allein im Gegensatze gegen dasjenige kennt, womit sie in jener eins ist. so hat sie die nothwendiße Tendenz, alles im Menschen einem Causalzusammenhang unterzuorduen, nichts zuzugeben, was unmittelbar aus dem Absoluten oder Wesen selbst kme, und hiermit alles IIohe und Ungemeine herabzuwürdigen. Die grossen Thaten der vergangenen Zeit erscheinen, unter das Psychologische Messer genommen, als das natärliche Resultat einiger ganz begreillichen Motive. Die Ideen der Philo- sophie erklären sich aus mehreren sehr groben Psychologischen Täuschungen. Die Werke der alten grossen Meister der Kunst erscheinen als das natürliche Spiel einißer besonclern Gemüthskräfte, cet. Eine blos empirische auf Thatsachen beruhende, eben so wie eine blos analytische und formale Philoso- pbie, kann überhaupt nicht zum Wissen bilden, eine einseitige Pbilosophie wenigstens nicht zum ahsoluten Wissen, da sie vielmehr für alle Gegenstäude desselben nur einen eingeschränkten Gesichtspunkt bestimmt.“ Singzularis sententia est, quam Mager, homo acutissimus, in lihri sui recentissimi(Die modernen IIumanitäts- studien, 5 Hefte, 1845— 46.) partie. III, p 337. de logica ac Psychologia in scholis docenda et cum ccteris disciplinis coniungenda dicit:„Was die Psychologie betrifft und zwar, insoweit sie in den Gym- nasial-Unterricht Behört, so hbenchmen sich die meisten Schulen auch bei ihr so ungeschickt als möglich. Soll Unterricht in der Psychologie in den oberen Classen gedeihen, so muss man ihn schon in den mitt- leren Classen vorbereiten und zwar muss diese Vorbereitung eine doppelte sein: sie muss einerseits vom Sprachunterrichte, andrerseits vom Literatur- und historischen Unterrichte ausgehen. Der letztere hat die reale Vorbereitung nuf den psychologischen Unterricht zu geben.— Der Sprachunterricht, besonders der onomatische, hnuss die formale Vorbereitung auf den psychologischen Unterricht geben.“ cet. cet.
2⁰) Hrorr, Sehreiben an das Ministerium des Unterriehts, cet. in: Fermischte Sekriften, 2. Band (opp. coll. vol. XxVII. Berl. 1333.) p. 363.„Der letzte Gesichtspuukt schliesst sich an die höberen Gründe an, um die eigentliche Metaphysik von dem Gymnasium auszuschliessen. Doch würde TFinc Seite sein, die aus der chemaligen Wolt'schen Philosophie in Betracht kommen kännte, das nämlich, was in der theologin naturalis unter dem Namen der Beweise vom Dasein Oottes vorgetragen worden. Jene sogenannten Beweise enthalten aber nichts als eine förwliche Ausciuanderlegung eines Inhalts, der sich von selbst beim Gymnasialunterricht einfindet. Sie bedürfen zwar eiuer weiteren Verhbesserung durch die speculative Philosophie, um dem, was der unbefangene Meunschensiun hei seinem Gange enthält, in der That zu entsprechen. Für die spätere speculative Betrachtung würde die- vorläufige Bekanntschaft mit jenem ſörmlichen Gange ihr näheres Interesse haben.“— Add. uue Niusr in ephemm. Mageri(Paedag. Nevue) Tom. IV. p. 27. sq. de hac re disputavit:„Dem Unterricht in der Psychologie und Logik muss der Unterritht in der Metaphysik binzugefügt werden. Ich verstehe aber unter dem propädeutischen Unter- rieht in der Metaphysik eine nothwendige Uuterweisung über Gott, Mensch und Welt und die damit zusammenhängenden Hauptbegrifle von Endlichkeit und Unendlichkeit, Freiheit und Nothwendigheit, Natur und Geist, Leib und Seele, Raum und Zeit etc.; unter einer methkodischen Unterweisung aher ver- stehe ich eine auf die vorhergehenden Lehrsätze der Logik und Psychologie gegründete. Dadurch aber würde sich die propädeutische Metaphysik von der auf der Universität zu erwartenden, ebenso wie früher


