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si qui magistri fnerunt, qui ea, quae de animo et mente disputarent, ad artem revoca- rent, neque extrinsecus sed ex ipsis naturae humanae visceribus sumere couarentur, teri non potuit, quin, quum pueris, quae ab eius actatis intelligentia abhorrent, omni ope atque opera tradere studuissent, praepostere egisse et toto coclo, quomodo aiunt, errasse convincerentur ²³). Neque vero concedi potest, cam vim mentis, per quam perspicimus, quae sunt, prius cognoscendam esse, quam illa ipsa, i. e. prius in sese ipsum et in interiorem animum descendendum esse quam ea circeumspectanda, quae extra sint; neque audiendi sunt illi, qui nullam aliam artem ad gymnasiorum rationes magis accommodatam et necessariam vociferantur. An eae res artesque, quibus a prima aetate pueri in ludis gymnasiisque instrui solent, non satis possunt ad mentem excolendam indiciumque firmandum ²⁴)2 Quid? haec disciplinae munimenta non satis
stellen.“ Et paulo infra:„Nicht minder unzweckmässig, als das vorzeitige transcendeute Philosophiren auf Schulen ist die geistlos mechanische Dehandlung der Psychologie, welche ebenso häufig bei dem vor- geschriebenen propaedcutischen Gywnasialunterricht vorkommt, wie ich aus eigener Erfahrung und Deob- achtung weiss. Wird dorch jenes der Hlang zum Philosophiren zur Uuzeit angesporot, so kann durch dieses einem strebsamen Geiste jede Deschäftitung mit der Philosophie auf immer verleidet werden. Ich habe cs selbst mit angchört, wie den Primanern eines Gymnasiums die vorher auswendig geleruten Krug'schen Deſinitionen über Verstand, Willen, Gefühl u. s. w. nach der fälschlich sogenannten socrati- chen Methode abgefragt wurden. Dadurch kaun freilieh das Denken schwerlich gewecht werden.“
2²²¹) Asuunssex I. c. p. 136.:„Es ist auf dem Standpunkt, den die empirische Psychologie einnimmt, wol unmöglich eine feste Grundlage zu gewinnen und eine innere Einheit der geistigen Thätigkeit aufzu- weisen, oder man müsste den empirischen Boden verlassen und von einem höheren Standpunkte aus den menschlichen Geist betrachten. Ein solcher Standpunkt der rationalen Psychologie aber passt nicht für Schüler. Von ihrer Secite lässt sich überbaupt wol nicht ein Iuteresse für psycholotische Fragen erwar- ten oder erretzen, und wie nahe auch die Selbstbetrachtung zu liegen scheint, so bringt ihnen doch die Reflexion auf das Wesen der Seelenkräfte zu wenig Gewinn, weun sie blos die Gesetze derselben kennen lernen.“
2²¹) Asuussex, ibid.:„Endlich müssen wir auch den Grund bestreiten, aus welchem man eine Belebrung über die Seclenkräfte für wichtig bhält und sie sogar als die wahre Thür zum Wissen und Glauben anzuschen pflegt. Man teht dabei von der Voraussetzung aus, als müsse man erst das geistige Auge, welches uns für die Erkenntuiss des Objectiven gegeben ist, erforschen und dessen Vermögen owol als dessen Schranken richtig beurtheilen, ehe mnn mit Sicherheit an die Erkenntuiss der Diage geben könne. Allein wenn man sich an diese nicht waßen dürſte, ohne zuvor die geistigen Kräfte unter- sucht zu haben, welche Sicherbeit hätte man denn bei dieser Untersuchuntz? Ich glaube, eine viel geringere, und behanpte, dass hier die Täuschung weit mehr zu befürchten sei, wo das Bewusstsein über sich selbst zu urtheilen hat. Man käme also auf die Foderung, dass wiederum zur richtigen Würdigung der geistigen Kräfte eine andere Untersuchung, etwa über den absolaten Geist, vorausgehen müsste, um den endlichen daraus zu begreifen, wie denn auch Plato sagt, dass die Scele nicht richtig erkannt werden könne, ohne die Erkenntuiss der ganzen Natur.“— Duixuxanor(B. Centr. Bibl. 1859. Jun. p. 3.)„Darauf muss als auf das alle Eiurichtungen und Restrebunten des Gymnasial-Unterrichts durchdringende und beseelende Princip streng und entschieden gehalten Werden, daes alle Unterrichtsgegenstände nur den cinzigen Zweeck vach seinen unterschiedeuen Seiten und Stufen realisiren sollen, dass der Schüler denken lerne, denken im volleu, realen Sinne des Worts, als das vernünftite und wissenschaftliche Erfassen der Wahrheit. Nicht der ist ein ausgebildeter Gymuasiast, der das beste Latein schriebe oder gar spräche. „der der die ganze Mathematik inne hätte und bewiese u. s. f., voudern der ist es, der denken gelerut Lat. Und diesen letzten Zweck Laben in der That alle Unterrichtswittel in derjeuigen Orgauisation der


