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partes coniunetae sunt, eae ipsae notiones, quas in hae disciplina explicari oportet, plane coguosci certisque argumentis conſirmari non possint, nisi ab eo, qui totum quasi illarum doctrinarum corpus diligenter perlastraverit, quo quid a gymnasiorum ratione magis aliennm cogitari potest ²⁰)? Quodsi multi et magistri eruditissimi et viri eivi-
Contra ca, quae Niesr(Vid. annat 1.) non multo ante in iisdem ephemeridibus(Jan. 1842.) exposuerat. BirornhuANNus ita repugnat:„Niese bezcichnet als die nächsten und wesentlichsten Gegenstände der philo- sophischen Propädeutik auf Schulen die gewöhnliche Logik und die empirische Psychologie. In der Logik ist es besonders der formelle Charakter dieser Wissenschaft, welcher mich an deren Nützlichkeit fär den Unterricht zweifeln lässt. Dasselbe Bedenken trifft allerdings auch den academischen Unterricht in der Logik, und ich mag auch gar nicht Hehl haben, dass ich denselben in der Weise, wie er gewöhn- lich ertheilt wird, und wie ihn die Studienordnungen in der Regel verlangen und voraussetzen, d. h. als eine Darstellung der formalen Denkgesetze, der Degriffe, Urtheile, Schlüässe, Deſinitionen, Divisionen, u. s. W., dass ich den Nutzen dieses Unterrichts fär Problematisch ansche.— Logisch zu denken und scine Gedanken geordnet und klar auszudrücken lerat der Student und der Schüler weit besser und vicherer, als durch den formalen Unterricht in der Logik, dadurch, dass man ihm die Gegenstände seiner Auflassung und Verarbeitung in derjenigen Orduaung und Reihenfolge darbietet, in welcher sie sich naturgemäss und leicht aneinander fügen und auseinander entwickeln lassen; dass man ihn veranlasst, sich dieselben durch eine äussere Reproduction oder durch eine practische Anwendung klar zu machen, und dass man ihn hierbei durch ein Eingchen in seinen eigenen Gedankengang, durch eine stufenweise Ent- wickelung seiner Ideen, an ein umsichtiges und consequentes Denken, an ein Aufmerken auf alle Momente eines Gegenstandes, Treunung der wesentlichen von den unwesentlichen und sachgemässe Verknüpfung jener zu einem wohlgeordneten Ganzen, practisch gewöhnt. Dies wird erreicht theils qurch die Art des Vortrags der einzelaen Lchrgegenstände, theils ganz besonders durch die practischen Uehungen, cet.— Noch weniger freilich als die blos formale Logik halte ich dasjenige für gecignet, was die neueste Philo- vopbie unter dem Namen Logik versteht, namlich eine rein speculative Entwickelung der Denkbestim- mungen und der Ideen aus einem obersten metaphysischen Grundg;edanken.“Ü— Conf. ScurriaNa, Pon- lesungen cet., Gte, p. 127 sq.:„Ganz zu den empirischen Versuchen in der Philosophie gehört auch, was man insgemein Logik neant. Wenn diese eine WWissenschaft der Form, gleichsam die reine Kunst- lehre der Philosophie sein sollte, so müsste sie das sein, was auch Dialectik Heuannt wird. Eine salche existirt noch nicht. Sollte sie eine reine Darstellung der Formen der Endlichkeit in ihrer Beziehung aufs Absolute sein, so müsste sie wissenschaftlicher Skepticismus sein; dafür kaun auch Kant'’s transcen- deutale Loßik nicht gehalten werden. Versteht man aber unter Logik eine rein formale, sich den Inhalt oder die Materie des Wissens entgegensetzende Wissenschaft, so wäre diese an sich eine der Philosophie direct entgegengesetzte Scienz, da diese eben auf die ahsolute inheit der Form und des Wesens geht; oder, in wiefern sie den Stoff in empirischer Bedeutung als das Coucrete von sich absondert, eben die nbsolute Realität, die zugleich absolute Idealität ist, darstellt. Sie ist demnach eine Ganz empirische Doctrin, welche die Gesetze des gemeinen Verstandes als ahsolute aufstellt, z. B. dass von zwei coutra- dictorisch entgegeugesetzten Begriffen jedem Wesen nur einer zukomme; was in der Sphäre der End- lichkeit seine vollkommene Richtigkeit hat, nicht aber in der Speculation, die nur in der Gleichsctzung Entgegengesctzter ihren Anfaug hat. Auf gleiche Weise stellt sie Gesetze des Verstandesgebrauchs ia seinen verschiedenen Functionen, uls Urtheilen, Eintheilen, Schliessen, auf; aber wie? ganz empirisch, ohnc ihre Nothwendigkeit zu heweisen, wegen der sie an die Erfahrung verweist, cet.“
²0) Audiamus, quae Fönriscn I. c.(Ansichten cet. vid. annot. 1.) p. 246. de hac re perspicue dicit:„Ist es nicht rathsam, die Jugend schon in Schulen unmittelbar in die Systeme der neueren Phi- losophie einzuführen und das befangene Gemülh in ihre Gegensätze zu verwickeln; so wird sich auch nicht der Vortraß einer besonderu Wissenschaft aus deuselben für Mittelschalen eignen, indem Inhalt und Form einer jeden mit dem Standpunkte eines Systems in genauem Zusammenhange stehen. Jede philosophische Wissenschaft bildet zwar einen cigenthümlichen Zweig am Baume der Erkenntniss, aber
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