Aufsatz 
Commentatio de philosophiae in gymnasiis studio
Entstehung
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sophia tum de logiea optime meritus est ¹⁶). Cuins opera ingenioque quum logieae forma ita mutata esset, ut latins pateret et metaphysica quoque contineret, facile omnes sibi persuaserunt, quorum huius rei existimatio esset, in tironum intelligentiam eam uon cadere ¹⁷), quapropter nonnulli veterem illam speciem ad pueros institnendos aptiorem putarunt, in quo numero ipse esse Deinhardtius videtur, Hegelii alumnus gravis- simus, qui quum ea, quae rerum scholasticarum in Borussia p'raefecti de hac re prae- scripserant, cautius quam verius tueretur, duas logicae formas statuendas existi- mavit 1s). Quod quam is recte senserit, alio loco disceptandum; sed vere illud diei potest, logicam si quis prudentius et sollertius tradat, maximam habere vim posse ad puceri mentem excolendam natura inter ceteros excellentis, si tenuius et ieiunius, tan- tum abesse, ut in se habcat quippiam, quod puerorum, quales esse solent, ingenia exa- cuat et erudiat, ut, si quaerimus, nihil alind quam memoria oneretur animique ardor extinguatur 1⁵). Accedit, ut in tanta necessitudine, qua omnes inter se philosophiae

die Kochkunst dadurch lehren wollte, dass man ihm Tießel und Töpfe und die andern Werkzenge der culinarischen Kunst vorzeigte? Dasjenige, wozu die Logik in der neueren Zeit dienen und welche Rolle sie da spiclen sollte, wird man dem Jünglinge wol nicht sagen wollen, noch können, und so därfte es immer am hesten sein, wenn man auch diese Lection dem Jüngling auf der Schule ersparte. BAco de VENUILSNIO(Novum arganon scientiarum lib. I., Aphor. 12.):Lokica, quae in abusu est, ad errores(qui in notionibus vulgaribus fundantur) stabiliendos et fingendos valet potius quam ad inquisitionem veritatis, ut magis damnosa sit quam utilis.

16) Hrcrru liber inseriptus est: WWissenseh. der Logik. 2 Voll. ed. nov. cur. L. v. IExNINC. Berol. 1841 43.

¹¹) Gockrr, I. c.(anuot. I.) p. 22:Wenn unsere Schüler fär das Begreifen irgend eines Unter- richtsgegenstandes unrcif sind, so sind sie es gewiss für dic Ilegelsche Logik. Man frage doch, wie Viele derer sind, die auf der Uaiversität in den Geist der Ilegel'schen Philosophie so eingedrungen sind, dass sie von sich behaupten können, sie scien zum vollständigen und fruchtharen Verständniss derselben gelangt:

dagegen wie Viele, die entweder mit halbklarem Bewusstsein confus geworden, oder vor der schwer

zugänglichen Darstellung der philos. Vorträge(sefbst unmittelbare Schüler des grassen Lebrers) zurück- neschreckt und der Philosophie abhold geworden sind. Welche Früchte soll nun ein solcher Vortrag in der ohnediess kurz zugemesseuen Zeit, die uicht einmal den ganzen Umfang der Wissenschaft zulässt, bei den Zöglingen des Gymmasiums hervorbriugen?. Was bedarf es auch eines weiteren Zeuguisses, nachdem der Urheber dieses Systems eich selbst laut und deutlich nuspesprochan; er. der als mebrjähriger Lehrer der philos. Prepädeutek mit klarem Blick die hedürfnisse seiner Schüler prüfte, und zuletzt, durch die Erfabruug belehrt, scin cigenes Compendium(Philos. Proyyücl., herausgj. von RosxundNz. Berl. 1840. opp. XVIII.), das so viel Vortreffliches enthält, verwarf und der Verstandesloßik das Wort redete!

¹6) Bazosc. C. Eibl. Jun. 1339:Während bei dem vonstigen Unterricht die logischen Formen in einen Stoff versenkt waren, so werden sie in dee empirischen oder gewöhnlichen Logik für sich betrachtet, doch nicht in systematischem Zusammenkang nud reiner Gedankenentwickelung, wie auf der Universität, sondern immer mit Bezichung auf den Stoff, in welchem der Schüler sie grüht hat. Sie werden in der gewöhnlichen Logik aus dem Stoffe, in welchem sie dem Schüler sonst erschienen sind, herausgehoben und für sich zum Bewusstsein gebracht und betrachtet. So ist auch die empirische L.ogil, so weit sie dem Gymnasinm angehört, ein Resultat des gesammten Gymnasialunterrichts, indem sie die ein- fachen Principien, die alle Uaterrichtsgegenstände durchziehen. für sich zum Gegenstande der Betrachtung macht, und der Abechlauss des Gymnasialuuterrichts, aber noch keiueswegs pPhilosophische Logil, obschon eine nathwendige Vorbercitung zu der letztern.

¹⁰) Quae hie breviter demonstrantur, ea uberius exposita sunt in Macrn Revue(vol. V. pag. 573 sdd.) à BpranaNO, uno e Jaucis magiistris academicis, qui hos disciplinas a gymmnasiis alienas censenf.