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bekannter als unser Dichter. Kein Wunder also, dals eine Verwechslung der ähnlich klingenden Namen leicht eintrat und dals der bekanntere Blacatz den Vorzug erhielt; der umgekehrte Fall trat seltener ein.— Allein, wie schon gesagt, dieser Grund kann doch nur ein rein äufserlicher sein, einen zwingenden Beweis für die Autorschaft des einen oder des anderen Dichters liefert uns nur das Verhältnis der Handschriften untereinander, die Metrik, die Sprache. Dals in VIT unmittelbar auf unser Gedicht No. 3 folgt, ist schon erwähnt; Z. 4 haben VIT eine gemeinsame, auffällige und dazu fehlerhafte Überlieferung: Ab tan cor d'armas ni d'ardimen; Z. 9 lesen beide: Aissi com ilh es.. ebenfalls falsch; s. auch Z. 10. Darnach müssen VT als zusammen- gehörig betrachtet werden. Ein Fehler von P gegenüber der richtigen Lesart von VIT findet sich Z. 11 aten statt enten und Z. 1. Die Lesarten Z 2: Sil P Liei VT und Z. 12, wo alle Hs. auseinander gehen, sobrars T, sobraz P, sobra V können nichts entscheiden; das Z. 2 von PV gebotene fehlerhafte conven statt convinen ist ersichtlich auf Zufall beruhend.— Dals VT untereinander öfters abweichen, lehrt ein Blick auf die Varianten. Sprache und Metrik geben uns hier keinen Anhalt zur Beurteilung und Entscheidung der vorliegenden Frage. Das Verhält- nis der Hs. bleibt somit das folgende(s. No. 3):
75 V 1* I. 1. Per'merce prec**que sa merces mi prenda*merceilh V merce el precx T*rcen T che s'amor mi renda P 2.*Sil, cui hom sui per aital*rconvinen:*Liei VT rConven PV 3.*Si trob'*raman †quem venza ††nim contenda*Se V Cha se P rramanz P fchen P †ni P 4.*Ab tan d'armas de sen e d'ardimen*Ab tan cor d'armas(darmes V) ni d'ardimen V T. 5.*Ni rtan larcx †sia ab tan pauc de renda*Ne P*rtang P f†sui V 6.*Ni tan*rsotils †en parlar avinen Ne P*rsutils P sotil V T †e 71 7. A lui*s'autrei' e**de mi se defenda*soutrei P*rdami P 8.*Car ben es dregz qu'ilh am*rlo plus valen*Ce T*rlos P 9.*Aissi com*res la genser que port benda.*Aissi(Ainsi T) com ilh es VT*rles.
Z. 1 u. 2. Die Lesart von VT ist nicht falsch; in Z. 1 ist pregar mit dem Dativ kon- struiert s. dazu Levy: Guill. Figueira Anm. zu 5,25; in Z. 2 nimmt der obl. liei dieses ange- lehnte ilh wiederum auf.
Z. 2. cui hom sui. Das Bild, sich. als Lehensmann seiner Dame zu bezeichnen, findet sich oft z. B.
Alfons II. 1: Sos homs plevitz e juratz Serai ades, s'a leis platz Davan totz autres seignors. P. Raim. de Toul. 5: Ab honrar et ab sofrir Li serai hom e servire.
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