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No. 5.
Diese Tenzone zwischen Uc de Mataplana und Blacasset findet sich P fol. 62v(No. CXVIII) und ist danach gedruckt Herrig: Archiv 50, 277.— Cf. dazu Ray V, 220 und Minnegericht von Raimon Vidal M. G. 2,34 f.— Das Gedicht lautet:
NUc de Mataplana a En Blancacet
[1. En Blancacet, eu sui de noit 2. Vengut a uos, per conbatre ades, 3.*Que uos del tot oblideres* Quos 4. L'amor e la beltat de*sella*silla 5. Che uostre*chor e chab chabdella*chors e chob 6. E meteres l'a*no m'en cal.*nomincal 7. L'un prenez, ch'al men uos desplai, 8. Breumen, che eu non uoil delai 9. Per che*l'enferutz sens men ual,*lenferut sens mi men.. 10. E uoil sachatz ch'eu soi el diable 11. Le plus crudel el plus penable.]
II. Responsiua. 12. En diable*es per dar enoi*Vos es 13. As homes an e giorn e mes, 14. E per aiso vengut vos es 15. A mi de noit sens lum de stella; 16. Mas eu*no tem menaaa fella,*non 17. Ne ai rpaor*d'espirt venal,*de spirt 18. Per*che a vos mi conbatrai.*ch'a 19. Sil per cui eu vif*sen esmai*senes mai 20. Me defendra d'ir'e de mal; 21. E poi ch'il es ma defensable 22. Eu vos desfi sens dir plus fable.
Z. 12. enoi gebunden mit noit. Ich kann zwar keine Form noi belegen, indessen darf man auch hier wohl das Schwinden des auslautenden t annehmen, wie es sich ja auch in anderen Wörtern findet, z. B. adrei= adreit; au= aut; gar= gart etc.; s. Bertr. de Born, Anm. zu 11,13; Mönch von Montaud. 5,23.
Z. 14. es= etz.
Z. 15. de stella oder auch d'estella, S. No. 1,8.
Z. 16. fella ist der obl. sing. fem. von fels, dessen obl. masc. fello lautet. Man würde also ein fellona erwarten müssen; das hier vorliegende Wort ist eine directe Ableitung, welche ich nicht weiter zu belegen vermag; fellona ist häufiger.
Z. 17. espirt. Auch diese Form ist mir sonst unbekannt.
Z. 19. sen= ses, senes. Bartsch führt sie im Wortverzeichnis zu Chrestom. prov. an, sie findet sich allerdings nicht in den zitierten Belegstellen. Daſs die Schreibung existiert, ist sicher; wie die Handschrift liest„ohne mehr“, oder„ohne Mai“ ergibt keinen Sinn.
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