Aufsatz 
Ueber Hydrodiffusion / Joseph May
Entstehung
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vorkommenden willkürlichen Funktionen aus dem Princib des chemischen Gleichgewichts zu entwickeln, versucht er mit anderen Worten, mittelst der Annahme, dass die aus einer Schichte in die benachbarte in einem Zeitelement überströmende Salzmenge:

0(u u) 4

3 2..(5)

ist, zu Gleichungen zu gelangen, die aus der Annahme hervorgegangen sind, dass dieselbe Salzmenge: A.G(E Ee e(2) 2 d ist.

Der Versuch gelingt offenbar am besten, wenn der Verfasser an irgend einer Stelle von der ersteren der mitgetheilten Gleichungen zu der letzteren übergeht. Wo er diesen Uebergang macht, dürfte nicht schwer aufzufinden sein.

Pag. 333 sagt er:Wenn aber seit Beginn des Versuches(22+) Leittheilchen verflossen sind, so werden diese für ein unendliches n einer endlichen Zeit proportional gesetzt werden können, die nach der Stärke der Affinität des Salzes zum Wasser verschieden ist. Man kann daher, wenn man die Dauer eines solchen Zeittheilchens= ke setzt, wo k als unendlich kleine Grösse anzusehen ist, die verflossene Zeit(n+ 1) ka gleich einer bestimmten Zahl t von endlichen Zeiteinheiten, multiplicirt mit einem constanten Faktor a, annehmen. Dieser Factor a ist aber nichts anderes, als der Diffusionscoefficient, welcher die Geschwindigkeit angibt, mit der das Salz aus einer Schichte in die nächstfolgende über- strömt. Es sei daher:

1V 1

8(e e LeSg. 5,3 woraus sich, wenn man 1 gegen 2n verschwinden lässt, ergibt:

Se = 2 E.

Etwas weiter unten fährt der Verfasser fort:Die(+% 1)te Schichte aber hat die- selbe Concentration als die(Qr)te, und wir können daher beide als eine einzige Schichte von gleicher Concentration, aber von doppelter Dicke, als bisher, auffassen. Hätten wir nun die Dicke einer bisherigen Schichte F genannt(was uns erlaubt sein muss, da wir über die Theilung des vom Diffusionsstrom durchlaufenen Raumes noch völlig freie Hand haben), so

würden wir die Dicke der nunmehrigen Schichten, die wir nennen wollen, gleich 2 ½ setzen können, oder:

Substituiren wir diesen Werth von k in die letzte Gleichung und schreiben dt an Stelle von 2 so erhalten wir: .ᷣdt=(d*)2. 2