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80 46oνεές d&Oιοαↄ Zu Vers 245 bemerkt die Ameis'sche Ausgabe:„Mν⁶οσι ναα π⁴ενωνειαα mit Männern und zwar(zumal) einer Mehrzahl, zu αeναανα or: den Kampf aufzunehmen, wobei Leiokritos das von Mentor v. 241 angegebene numerische Verhältniss ignorirt“. Darnach soll zu uæxνν σαάρ α⁴ als Subject der Angreifer gedacht werden. Aber jenes„numerische Verhältniss, das Mentor v. 241 angibt,“ ist ja gerade für dessen Aufstellung Hauptsache: gerade ihre Ueber- zahl wird den Ithakesiern zu Gemüth geführt, sie zu ermuntern, ihre Pflicht zu thun und den Uebermuth der Freier zu dämpfen. Und dieses„numerische Verhältniss“ soll kurzerhand der widersprechende Nachfolger ignoriren dürfen? Das sollte man denn doch keine Erklärung nennen, sondern offen gestehen, dass man vor der Schwierigkeit des Verständnisses die Waffen streckt! Wir können darin auch nur das Bekenntniss sehen der Unzulänglichkeit der bis dahin üblichen Deutung, und dazu war allerdings Grund. In Fäsi's Commentar lesen wir zu unserer Stelle so:„Der Versuch, uns zur Ruhe zu bringen, würde selbst dann vergeblich sein, wenn er von Mehreren mit Waffen unternommen würde: indem Leiokritos voraussetzt, dass Sympathieen für Telemach vorläufig nur bei Wenigen und in schwachem Grade vorhanden seien, scheint(!) er eine Ansicht zu vertreten, welche in den Worten des Odysseus T 160— 170 und insbesondere in der Behauptung ds ds*'ννο oνυοo οεασαασ᷑m⁵ενοο αB 0ον dνιο‿σι Ʒϑυ⁵οσμκνεεσσ ‿τνεμέ̈ᷣοος moleuir⁹hp, dααdεν v o 1τοο ενι ςαςε‿σeν, d0 1l yete] O» d,μνει, ĩww;/ͤrd᷑νννες εᷣονσαε ττο‿⁵ε ulο, ihre Erklärung findet.“ Wie wenig Vertrauen der Deuter zu seiner eigenen Deutung hegte, verräth jenes„scheint“. Und in der That, wenn Speise und Trank den Freiern einen für den Angreifer so gefährlichen Zuwachs an Kraft und Muth verspricht, warum sollen denn die mit Ueber- macht anrückenden Gegner mit leerem Magen angreifen? Und doch pocht der Redner auf ein Uebergewicht selbst dem möglichen Erscheinen des Odysseus gegenüber; ja er ist von der durch- schlagenden Kraft seines Arguments so überzeugt, dass er gar keinen Widerspruch gewärtigt, die Versammlung auseinandergehen heisst und, was das Stärkste, mit vollkommenem Erfolg. Sollte sich der alte Mentor mit so windigem Einwand haben abfertigen lassen? Nein, die Rede des Leiokritos muss Grund haben: er spielt Trumpf, und damit gewinnen die Freier das Spiel. Doch fragen wir selbst: warum ist es mit Aufbieten einer Uebermacht wider die Freier nichts? Warum erscheint überhaupt jeder Weg, Gewalt mit Gewalt zu vertreiben, verlegt, dass selbst der heim- gekehrte Held, der Schützling einer Göttin, List und Verstellung zu Hülfe nehmen muss? Ant- wort: Sein Weib ist als Geisel in der Gewalt der Feinde; und damit konnte auch Mentor abge- fertigt werden. Aber lässt denn nicht auch Homer ganz unzweideutig Leiokritos dieses Argument geltend machen? Es heisst: Sein Weib, so sehr sie sich sehnt, sie soll nicht lange der Heimkehr des Gatten sich freuen: ou xsν oi eᷣε⁴αεροιτο νn]) udd εᷣο Zœrε̈οναα ⁸sννν. Warum? Man hat geantwortet: Weil Odysseus alsbald von den Freiern sterben müsste: dllα ν ατν deiαen oνον iσmρμι Keinenfalls wäre aber ihre Freude von längerer Dauer, wenn sie selbst es wäre, die mit dem Tode büssen müsste. Und warum soll denn zu errioνπποο das Subject Odysseus sein und nicht vielmehr Penelope Subject des Satzes bleiben, wie sie es zu«e.½α‿εοισο ist? Und bekundet es nicht des Dichters psychologische Meisterschaft, dass der übermüthige Schwarm sich zu jedem Frevel


