Aufsatz 
Beiträge zur Geschichte Limburgs : 1. Teil / von Christian Bahl
Entstehung
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Deutsch. 3 St.(Zus. mit IIIb.) Schulte. Lektüre nach Pütz,Deutsches Lesebuch. Me- morieren von Gedichten, besonders Uhland'scher Balladen. Alle drei Wochen ein Aufsatz. Bei Zurückgabe desselben grammatische und stilistische Regeln. Satzlehre.

Latein. a) Realisten 6 St.(zus, mit den Gräcisten). Schulte. 1. Lektüre: Caesar, de b. G.

II. IV. V. Memorieren passender Stellen. 2. Grammatik: Durchgenommen wurde die syntaxis verbi und durch mündliches Uebersetzen aus Ostermann für III. eingeübt. Daneben Repetition der Kasuslehre. Alle 8 Tage eine häusliche oder Klassenarbeit. b) Gräcisten

9 St.=(6+ 3) Schulte. Dasselbe Pensum wie bei den Realisten, ausserdem I. Lektüre: Ovid, Metam. III. 1137, 337 340, 513- 733, IV. 615 764, V. 1 249, VI. 146 312, 313 400, VIII. 157 259, IX. 98 272. Memoriert 50 Verse. Umstellen von versus tur- bati. 2. Grammatik: Repetition und Erweiterung des unter a) 2. angeführten Pensums.

Griechisch. 7 St. Schulte. Grammatik: Verba auf gi und die Verba anomala. Ueber- setzen aus Schenkl, Elementarbuch. Lernen von Vokabeln. Repetition der Deklination und der Konjugation auf. Alle 8 Tage eine häusliche oder Klassenarbeit. Die wichtigsten syntaktischen Regeln wurden im Anschluss an die Lektüre besprochen. Lektüre: Neno- phon, Anabasis lib. I. Homer, Odysse lib. I. 1 125.

Französisch. a) Realisten 4 St.(zus. mit IIIb.) Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. L. 1 45. Lektüre nach Lüdecking's Lesebuch I. Memoriert wurden mehrere Gedichte bezw. Fabeln. Wöchentlich eine schriftliche Haus- oder Schularbeit. b) Gräcisten. 2 St. (zus. mit d. Gr. d. IIIb.) Haas. Plötz und Lüdecking I. Beendigung von Plötz I. und aus Plötz II. die Lektionen l bis 40. Ausgewählte Stücke aus Lüdecking. Memorieren von Gedichten und Vocabeln aus Plötz Vocabelbuch. Wöchentlich 1 domesticum und von Zeit zu Zeit ein scholasticum.

Englisch. 4 St.(2 allein und 2 zus. mit IIIb.) Dr. Rudolph. Lehrbuch von Plate I. zu Ende. Plate II. L. 1 20. Lektüre nach Lüdecking's Lesebuch I. Memoriert wurden meh- rere Gedichte und Prosastücke(Dialoge). Wöchentlich eine schriftliche Haus- oder Schul- arbeit. Wiederholt wurde mit IIIb zusammen das Pensum der Untertertia.

Geschichte. 2. St.(zus. mit IIIb.) Bill. Lehrbuch: Andrä, Grundriss. Deutsche Ge- schichte von 1493 bis 1871.

Geographie. 2 St.(zus. mit IIIb.) Schulte. Grössere Schulgeographie von E. v. Seydlitz. Deutschland. Daneben Repetition der aussereuropäischen Länder und der Elemente der mathematischen Geographie.

Mathematik. 1) Geometrie. 2 St. Dr. Zimmermann. Nach Kambly. Beschluss der Kreis- lehre. Gleichheit der gradlinigen Figuren und Inhaltsberechnung. Der pythag. Lehrsatz und seine Anwendungen. Von den Verhältnissen der Linien und der Aehnlichkeit der Dreiecke. 2) Algebra. 1 St. Haas. Nach Koppe. Aufgabensammlung von Lautenschläger. Glei- chungen mit 1 und 2 Unbekannten. Leichte quadratische Gleichungen. Ausziehen der Ku- bikwurzel. 3) Bürgerliches Rechnen. 2 St. Realisten(zus. mit IIIb.) Haas. Lehrbuch von Diesterweg. Vorzugsweise Kopfrechnen. Zins-, Rabatt-, Teilungs- und Mischungsrech- nung. Anwendung des Kettensatzes.

Naturgeschichte. 2 St.(zus. mit IIIb.) Dr. Zimmermann. Leitfaden von Leunis. Im Sommer: Botanik. Fortsetzung der Bestimmungsübungen. Das natürliche System. Einiges aus der Anatomie der Pflanzen. Im Winter: Zoologie. Naturgeschichte der Insekten.

Zeichnen. Realisten 2 St.(zus. mit IIIb.) Wingender. Nach Bergmann und Hermes. Im Sommer: Darstellende Geometrie und Perspective. Im Winter: Freihandzeichnen nach Mo- dellen und Vorlagen.

Untertertia.

Ordinarius: Michel.

Religionslehre. 3 St. Siehe IIIa. Deutsch. 3 St. Siehe IIla.