plis demonstratur. 2. Ein Brief. 3. De bello tertio Mithridatico. 2 St. Michel. Vergil, Aeneis, VII; VIII, 608 bis Ende.— Ovid, Tristia: I, 1; I, 2. 1, 3 III, 10. IV, 5. IV, 10. Fasten: II, 83— 118 193— 242. III, 179— 228. Gesetze des epischen Hexameters und das Distichon.
Griechisch. 7 St. Michel. Grammatik: Lehre von den Casus und den Präpositionen; Repetition der syntaxis verbi und der Formenlehre. Wöchentlich eine schriftliche häusliche oder Klassen-Arbeit.— Lektüre: Homer, Odyssee XIII XIV. XVI.—XIX. Memorieren ausgewählter Stellen. Xenophons, Memorabilien mit Auswahl. Herodot, VII. 131 bis Ende mit Auswahl. Lysias, XXIV.
Französisch. a) Realisten 4 St.(allein). Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz von L. 40 bis zu Ende.— Lektüre: Erckmann-Chatrian, Histoire d'un Conscrit de 1813(im Sommer), Scribe, Le Verre d'eau(im Winter). Memorieren von Gedichten und Fabeln. Wöchentlich abwechselnd eine schriftliche Schul- oder Hausarbeit.— b) Gräcisten 2 St.(allein). Dr. Rudolph. Schulgrammatik von Plötz. L. 40— 60.— Lektüre nach Lüdecking's Lesebuch. Memorieren von Gedichten und Fabeln. Alle zwei Wochen eine schriftliche Haus- oder Schularbeit.
Englisch. 4 St. Haas Plate II. und Lüdecking II. Vocabelbüchlein von Dr Franz. a) Grammatik. 2 St. Wiederholung von Plate II. die Lektionen 1— 20. Neu die Lekt. 21
bis zu Ende. Wöchentlich 1 domesticum oder scholasticum.— b) Lektüre. 2 St. Ausge- wählte Stücke aus Lüdecking II. Memorieren von Vocabeln und Gedichten. Geschichte. 2. St. Schulte. Lehrbuch: Andrä, Grundriss der Weltgeschichte.— Im
Sommer: griechische Geschichte. Im Winter: römische Geschichte. Daneben Repetition der deutschen und insbesondere der preussischen Geschichte.
Geographie. 1 St. Schulte. Im Sommer: Deutschland. Im Winter: die ausserdeutschen Länder Europas. Lehrbuch: Seydlitz, Grössere Schulgeographie.
Mathematik. 4 St. Haas. Die Lehrbücher von Kambly, die Algebra nach Koppe, Auf- gaben-Sammlung von Lautenschläger. Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Die einfachen Reihen. Zinseszinsrechnung. Gleichungen vom 1. und 2. Grad mit einer und mit mehreren Unbekannten. Wiederholung der Planimetrie. Ebene Trigonometrie. Körperberechnung. Die Realisten bürgerliches Rechnen nach Diesterweg. 1 St. Haas.
Physik. 2. St. Haas. Lehrbuch von Krebs. Die allgemeinen Eigenschaften, die Wärme- lehre, die Lehre vom Licht. Die Oberabteilung Mechanik(teilweise).
Chemie. Obersekunda Realisten 2 St. Haas. Nach Casselmann. Die unorganische Chemie. Leichte stöchiometrische Rechnungen.
Mineralogie. Untersekunda Realisten 2 St. Dr. Zimmermann. Im Sommier: Grundzüge der Krystallographie. Im Winter: die wichtigsten Mineralien in systematischer Folge. Löt- rohrversuche.
Zeichnen. Realisten 2 St. Wingender. Nach Weishaupt und Schmidt. Im Sommer: dar- stellende Geometrie, Licht- und Schattenlehre. Im Winter: Freihandzeichnen nach Modellen und Vorlagen. 3 3
Obertertia. Ordinarius: Sohulte.
Religionslehre. 2 St.(Zus, mit IIIb. u. IV.) a) Katholiken. Bahl. Katechismus 3. T. Die Lehre von der Gnade und den Gnadenmitteln.— Bibel(von Schuster). Das Leben Jesu.— Kirchengeschichte: Kirche und Staat von Karl d. Gr. bis 1500.— Die wichtigsten Orden und die hervorragendsten Heiligen aus dieser Zeit.— b) Protestanten. Krücke. Die Geschichte des alten Testamentes. Lektüre passender Abschnitte.— Behandlung des„Vater unser“ und der 10 Gebote. Auswendiglernen von Sprüchen und Liedern.


