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3. Vebersicht über die während des Schuljahres 18889 absolwierten Pensen.
Sekunda. Ordindrzus: Rector Haas.
Religionslehre. 2St. a) Katholiken: Bahl. Dubelmann 2. Teil. Kirchengeschichte: Kirche und Staat von Karl d. Gr. bis zum J. 1500.— Die Orden in dieser Zeit.— Kirche und Un- terricht.— Hervorragende Heilige.— Die Häresien.— b) Protestanten: Pfarrer Krücke. Kirchengeschichte vom 1. christlichen Pfingstfest bis zu den reformatorischen Konzilien. Wiederholung der Sittenlehre.
Deutsch. 3. St. Bahl. Pütz, Lesebuch. Das Wichtigste aus der Poetik.— Stilistik mit Dispositionsübungen.— Lektüre: Lessing, Minna von Barnhelm.— Goethe, Hermann und Dorothea.— Uhland, Graf Eberhard der Rauschebart.— Repetition der in IIIb. u. a. ge- lernten Balladen— Prosa: Pütz, Lesebuch.— Alle 3 Wochen ein Aufsatz.— Themata der deutschen Aufsätze: 1) b. Die Anfänge und die wichtigsten Ereignisse des grossen gal- lischen Aufstandes bis zur Einnahme von Avarikum.— a. Wie wurde Marius Consul?— 2) b. Was lehrt Schiller über die Dichtkunst in„Der Graf von Habsburg“?— a.„Das Lied von der Glocke“, Schillers volkstümlichstes und zugleich kunstvollstes Gedicht.— 3) b. Das Anziehende in Schillers„Die Kraniche des Ibykuss.— a Schillers„Spaziergang“— Ge- dankengang.— 4) b.„Nur Beharrung führt zum Ziel.“— a. Invia virtuti nulla est via.— 5) Grosse Männer gehöõren allen Zeiten und allen Völkern an.— 6) Wert der Zeit.— 7) Die tapfersten Männer sind auch die mitleidigsten“, Xenophon— nachgewiesen aus Lessings „Minna von Barnhelm“.— 8) Die beiden Offiziere in Lessings„Minna von Barnhelm“— Vergleichung.— 9) Einfluss des Meeres auf den Charakter der Anwohner.— 10)„Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein.“ Chrie.— 11)„Rauch ist alles irdische Wesen, Wie des Dampfes Säule weht, schwinden alle Erdengrössen; nur die Götter bleiben stät“ Chrie. 12) Warum kann Alcibiades nicht zu den grossen Männern gezählt werden?— 13)„Die Wurzel der Bildung ist bitter, ihre FPrüchte sind süss.“ Iso- crates.— Klassenaufsätze: 1) b. Inhaltsangabe des 1. und 2. Aufzugs von Lessings„Minna von Barnhelm“.— a. Die Exposition von„Minna v. B.“— 2) b Der Wirt zum goldenen Löwen,— ein Lebensbild. a. Die französische Revolution nach Goethes„Hermann und Dorothea“.— 3) b. Eberhard der Rauschebart,— Charakterschilderung.— a. Die Einheit in den Rhapsodien Uhlands„Graf Eberhard der Rauschebart“.
Latein. a) Realisten 5 St(davon 4 zus. mit den Gräcisten). Siberti-Meiring, Schulgram- matik.— Ostermann für Tertia. Sallustius; Ciceronis Laelius. 4 St. Bahl. Grammatik von Siberti-Meiring: Syntaxis verbi. Uebungen aus Ostermann für Tertia.— Exerc. lat dom. wö- chentlich Realisten b. im Anschluss an die Grammatik aus Ostermann— a. Ostermann: Partic. Gerund. Supin.)—„Freie Aufgaben“:„Cäsars Ermordung“,„2. Triumvirat“. Alle 14 Tage eine Klassenarbeit.— Lektüre: Sall. Jug cp. 63 bis zu Ende.— Cic. Laelius.— 1 St. Michel. Ovid, Metamorphosen III, 1— 137 IV, 416— 542. VIII, 620— 724. X, 1— 77. XI, 1— 215. Me- morieren ausgewählter Verse. Das Notwendigste aus der Prosodie; das Wichtigste über den epischen Hexameter.— b) Gräcisten 9 St(4 mit den Realisten). Ellendt-Seyffert, Lateinische Grammatik. Süpfle, 2. Teil.— Livius; Cic. oratt. 3 St. Bahl. Grammatik. Ausser dem Pen- sum der Realistenabteilung. Syntaxis nominis. Grammatik von Seyffert.— Das Wichtigste aus der Stilistik.— Mündliche Uebungen aus Süpfle II.— Wöchentlich ein Ex. lat dom. (b. aus Süpfle— a. nach Diktat im Anschluss an die Grammatik und die Lektüre).— Alle 14 Tage eine Klassénarbeit.— Lektüre: Ausser dem Pensum der Realistenabteilung Liv. lib. 22 cp. 41 bis zu Ende.— Cic. oratt. in Catil. I u. IV.— pro Archia, De imperio Cnei Pompei,— Themata der lat. Aufsätze in IIa. 1. Quanta animi praesentia Caesar fuerit exem-


