Aufsatz 
Zur Statistik der preußischen Landwirtschaftsschulen
Entstehung
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Gem, früh. Grünbleibende Folger. Gold vom Blocksberg. Laxtons immergrüne. Laxtons Prolific. Prinz Albert. Ruhm von Caſſel. Mittelfrühe und ſpäte Sorten: Schnabelerbſe. Spargel⸗ oder Flügelerbſe. Erbſe mit purpurroten Schoten. Grünbleibende Pariſer. c) Mark⸗Erbſen mit eckigen oder runzeligen Samen: Laxtons Wilhelm I. Telephon⸗Erbſe. Wunder von Amerika, klein, aber ertragreich. Stolz des Marktes, neue engliſche Sorte. 2. Bohne, Phaseolus. a) Stangen⸗ bohnen: Schlachtſchwert, größte breite weiße. Rheiniſche Speckbohne. Mont d'or goldgelbe Wachs⸗ bohne. Flageolet⸗Wachsbohne. Arabiſche oder türkiſche rotblühende. b) Buſchbohnen: Schirmers gelbſchotige Wachsbuſchbohne. Früheſte Kaiſer Wilhelm I.(weiße Schlachtſchwert). Non plus ultra, früh. Rote Pariſer oder Flageolet. Weiße Flageolet. 3. Puffbohne, dicke Bohne oder Sau⸗ bohne, Vicia Faba. Gewöhnliche Erfurter. Mazagan, frühe niedrige. Windſor, große weiße und große grüne. Mailänder grünbleibende. Monarchen⸗Puffbohne. Langſchotige Sevilla.

VII. Rürbisartige Gewächſe. 1. Gurke, Cucumis sativus. Gewöhnliche halblange grüne Freilandgurke. Früheſte mittellange grünbleibende weißſtachelige Landgurke. Lange grüne Goliath. Chineſiſche grünbleibende Schlangengurke. Kurze frühe grüne Traubengurke(Pariſer Cornichon), vorzüglich zum Einmachen. Kurze ruſſiſche Netzgurke. Noas Treibgurke. Rolliſons Telegraph, ſchwarzgrüne weißſtachelige Treibgurke. Herzog von Edinburg, Treibgurke. 2. Kürbis, Cucurbita Pepo. a) Speiſekürbis: Großer gelber Rieſenmelonen⸗Kürbis. Boſton Marrow, oval. b) Zierkürbis: Türkenbund. Flaſchenkürbis.

Mit der eigentlichen Landwirtſchaftsſchule ſind verbunden: 1) eine landwirtſchaftliche Winter⸗ ſchule; 2) landwirtſchaftliche Unterrichtskurſe für Elementarlehrer.

1) Die landwirtſchaftliche Winterſchule

iſt eine auf die Volks⸗ reſp. Fortbildungsſchule weiter bauende Fachſchule, beſtehend aus 2 Winter⸗ kurſen. Dieſelbe hat die Aufgabe, den Söhnen ſolcher Landwirte welche auf eine tüchtige Berufsbil⸗ dung bedacht ſind, die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Militärdienſt jedoch nicht beanſpruchen, Gelegenheit zum Erwerb der nötigſten Kenntniſſe zu geben, welche zu einem rationellen, den Zeitver⸗ hältniſſen entſprechenden Betriebe der Landwirtſchaft erforderlich ſind. Das Schulgeld beträgt halb⸗ jährlich 50 Mark. Der Lehrplan war im Winter 1888/89 folgender:

Deutſch(mit V). wöchentlich 3 Stunden.

Nechnen(mit IV und II)........... 5 3 Phyſik(mit III) 12S. y......... 7 4 Landwirtſchaftliche Botanik und Pflanzenbau...... 6 Tierproduktionslehre(mit III, II und I...... 7 10. Tierheilkunde............ 4 Landwirtſchaftliche Betriebslehre(mit J)....... 2

Der Unterricht in der Tierheilkunde mußte leider wegen ſchwerer Erkrankung des Herrn Fiſchbach nach den Weihnachtsferien ausgeſetzt werden; ſtatt desſelben erhielten die Winterſchüler von da noch 4 Stunden Unterricht in der Phyſik(mit II).

2) Die landmirtſchaftlichen Unterrichtskurſe für Elementarlehrer behufs Ausbildung derſelben für ländliche Fortbildungsſchulen, errichtet auf Befehl Sr. Excellenz des Herrn Miniſters für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten, beſtehend aus 2 kombinierten Kurſen von je 5 Wochen, deren Lehrplan auszüglich folgender iſt:

Kurſus A. Kurſus B. a) Landwirtſchaftslehre wöchentlich 8 St.(Dr. Henkelmann). Pflanzenproduktionslehre. Tierproduktionslehre. b) Chemie wöchentlich 8 St.(Dr. Nauhaus)..

Sauerſtoff, Waſſerſtoff, Kohlenſtoff, Stickſtoff. Die übrigen Metalloide(beſ. Chlor, Schwefel,

V Phosphor, Silicium) und die für die Landwirt⸗ V ſchaft wichtigſten Metalle(Kalium, Natrium, Cal⸗ cium, Aluminium, Eiſen).