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albus). 14. Wieſengräſer, 20 Beete. 15. Grünmais(amerikaniſcher Pferdezahnmais und gelber badiſcher Mais). 16. Kohl, Brassica(Palmkohl, Kopfkohl). 17. Comfrey(Symphytum asperrimum).
V. Oelpflanzen. 1. Raps, Brassica Napus oleifera. 2. Rübſen, Brassica Rapa oleifera. 3. Lein dotter oder Butterſame, Camelina sativa. 4. Mohn, Papaver som- niferum(weißer Mohn mit geſchloſſenen Kapſeln und fleiſchroten Vlumenblättern, blauer Mohn mit offenen Kapſeln). 5. Olmadie, Madia sativa. 6. Lallemantia iberica, neue Olpflanze. 7. Sonnenblume, Helianthus annuus. 8. Weißer Senf, Sinapis alba.
VI. Geſpinſtpflanzen. 1. Lein, Linum usitatissimum(gemeiner Lein, Rigaer, See⸗ länder, blaublühender Königslein, weißblühender amerikaniſcher Lein). 2. Hanf, Cannabis sativa (Thüringer, Rieſenhanf aus Piemont, grauer Breisgauer Stockhanf).
VII. Gewürzpflanzen. 1. Kümmel, Carum carvi. 2. Fenchel, Foeniculum officinale. 3. Schwarzkümmel, Nigella sativa. 4. Schwarzer Senf, Sinapis nigra oder Brassica nigra. 5. Weißer Senf, Sinapis alba. 6. Wermut, Artemisia Absinthium. 7. Zwiebel, Allium Cepa (holländiſche dunkelrothe, gelbe Zittauer Zwiebel). S. Löffelkraut, Cochlearia officinalis.
VIII. Techniſche Pflanzen. 1. Weberkarde, Dipsacus fullonum. 2. Krapp, Rubia tinctorum. 3. Schwarze Malve, Althaea rosaea var. nigra.
IX. Garten- und Küchenkräuter waren 42 angepflanzt, meiſt perennierende.
B. Das untere(neue) Verſuchsfeld, 0,275 ha, Gemüſe- und Obſtgarten.
Dasſelbe wurde im Jahre 1887 der Landwirtſchaftsſchule zu Unterrichtszwecken überlaſſen und dient namentlich zum Anbau erprobter bekannter und zur Prüfung neuer Gemüſeſorten ſowie zu ſpeziell botaniſchen Kulturen. Einige Beete ſollen zeitweiſe zu Saat⸗ und Pikierländereien für junge Kernobſtſtämme, ſpäter auch einige zur Veredlung und Erziehung von Hochſtämmen benutzt werden. Die Rabatten längs des Hauptweges bis zum Querwege, wurden im Jahre 1888 mit 25 Stück Zwergobſtſtämmchen verſchiedener Form(Pyramiden, Cordons) und die Südſeite der hohen Straßen⸗ mauer vorläufig mit 3 Stück edlen Steinobſtgattungen in Spalierform, bepflanzt. Die Gemüſeländereien waren abwechſelnd mit Pflanzen, welche friſche Düngung lieben, wie Kohlarten, Spinat, Salat, Gurken, Sellerie, und mit ſolchen, welche alte Bodenkraft vorziehen, wie Zwiebeln, Lauch, rote Rüben, Schwarzwurzeln, Erbſen, Bohnen, Möhren ꝛc. bebaut. Im Jahre 1888 wurden folgende Gemüſe⸗ arten kultiviert:
1. Kohlgewüchſe. 1. Kopfkohl oder Kraut, Brassica oleracea capitata. a) Weiß⸗ kraut: Erfurter Kraut, kleines frühes. Braunſchweiger großes, ſpät. Kaſſeler kegelförmiges. Er⸗ furter größtes. Filder⸗ oder Zuckerhutkraut. Holländiſches großes. Magdeburger großes. Straß⸗ burger Zentnerkraut. Winnigſtädter Spitzkraut. Maiſpitzkraut oder Yorker frühes. Gratſchoff’s plattes Rieſenkraut(ruſſiſche Sorte). b) Rotkraut: Erfurter blutrotes. Holländiſches großes blut⸗ rotes. Frühes ſchwarzrotes Salat⸗Rotkraut. Ulmer ſpätes.— 2. Wirſing oder Savoyer Kohl, Brassica oleracea sabauda: Braunſchweiger grüner, mittelfrüh. Chou Marcelin niedriger, ſpät. Frankfurter gelber Zuckerhut⸗Wirſing, früh. Ulmer früher Kopfwirſing. Kitzinger früheſter ſpitzer. Ulmer großer ſpäter. Wiener niedriger, gekrauſter, früh.— 3. Roſenkohl, Brassica oleracea gemmifera. Brüſſeler niedriger. Erfurter halbhoher. Brüſſeler hoher. Non plus ultra. Aigburth, neue engliſche Sorte.— 4. Blumenkohl, Brassica oleracea botrytis. Erfurter großer, früh. Erfurter Zwerg, früheſter. Walchern, großer. Italieniſcher früher Rieſenblumenkohl. Lenormand, großer franzöſiſcher.— 5. Brokoli oder Spargelkohl, Brassica oleracea botrytis asparagoides. Italieniſcher weißer. Italieniſcher violetter.— 6. Blattkohl oder Winterkohl, Köhl, Brassica oleracea acephala. a) Winterkrauskohl: niedriger grüner, feingekrauſter. Niedriger ſchwarz⸗ brauner, feingekrauſt. Erfurter Dreienbrunnen⸗Winterkohl. Hohen ſchwarzbrauner, feingekrauſt. Halb⸗ hoher grüner mooskrauſer. Mosbacher halbhoher oder hellgrüner. b) Schnittkohl, deſſen Blätter wie Spinat geſchnitten werden. Gelber Butter⸗Schnittkohl. Selbſtſchließender gelber Butterſchnittkohl. c) Zierkohl(auch zum Verſpeiſen dienlich). Palmbaumkohl, Plumage⸗ oder Federkohl.— 7. Ober⸗ Kohlrabi, Brassica oleracea gongyloides. Erfurter Dreienbrunnen. Engliſcher früher weißer Glaskohlrabi, engliſcher blauer. Wiener weißer und Wiener blauer Glaskohlrabi. Weißer Goliath⸗ Glaskohlrabi und blauer.


