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man aus derjenigen Menge Eſſigſäure erhalten, die durch Oxydation von 5 1 Weingeiſt, deſſen Alkoholgehalt= 95%, gewonnen iſt?— 3. a) Wie viel Alkohol kann man aus 50 kg Kartoffeln vom ſpecifiſchen Gewicht 1,12 darſtellen? b) Wie viel Glycerin erhält man bei der Verſeifung von 158 g palmitinſaurem Glycerin?— 4. Der Schwefel und ſeine Sauerſtoff⸗Verbindungen.(Abituriententhema, zugleich Probearbeit).— 5. a) Welche Strecke legt ein Punkt mit der Anfangsgeſchwindigkeit 7,5 in 12,4 Sekunden zurück, wenn ſeine Beſchleunigung= 16,82? b) Wie groß iſt das Volumen eines Maßfläſchchens, welches 10,745, g Schwefelſäure faßt? c) Wie raſch bewegt ſich eine Kanonen⸗ kugel von 1500 m Geſchwindigkeit, die auf dem Aquator in der Richtung des Meridians abgeſchoſſen wird?— 6. a) Wie viel% reines KCl enthält ein Staßfurter Salz, von welchem 2,4 g mit NOsAg einen Niederſchlag von 3,75 g AgCl ergeben? b) Wie viel kg SO.K, von 23% Kaligehalt ſind 100 kg des vorigen Salzes gleichwertig? — 7. a) Wie weit fällt ein Körper in 3 ½ Sekunden auf der Erde, der Sonne und dem Monde? b) Ein Ramm⸗ klotz wiegt 400 kg, der Widerſtand, den der Boden leiſtet, iſt gleich dem Druck von 40 000 kg, die Hubhöhe 3 m; wie tief wird der Pfahl bei jedem Schlage eingetrieben?— 8. a) Eine cylindriſche Eiſenſtange von 1,24 m Länge und 2,5 em Dicke dient als zweiarmiger Hebel, deſſen Stützpunkt 0,46 m vom Ende entfernt iſt, der kurze Arm iſt mit 126,7 kg belaſtet; welche Kraft hält am anderen Ende das Gleichgewicht? b) Wie viel Pferdekräfte leiſtet eine Dampfmaſchine, welche in der Minute 200 Umdrehungen macht, während der 1,36 m lange Hebel des Bremszaums mit 880,5 kg belaſtet iſt?— 9. Vergleich des Wertes der wichtigſten Eiſenerze.— 10. Das Waſſer in chemiſcher und mineralogiſcher Hinſicht(Abituriententhema, zugleich Probearbeit).— 11. Phyſikaliſche Aufgaben.— 12. Chemiſche Aufgaben.
Landwirtſchaftliche Arbeiten. III. 1. Welches ſind die ſchlimmen Eigenſchaften des Thonbodens, und wie laſſen ſich dieſelben verbeſſern?— 2. Beetpflüge und Wechſelpflüge, deren Bauart(Konſtruktion) und Arbeit. — 3. Die Methoden des Pflügens.— 4. Die Tiefkultur(Probearbeit).— 5. Die äußeren Körperteile des Rindes. — 6. Nach welchen verſchiedenen Methoden wird das Futter zubereitet und welche Maſchinen finden dabei Anwen⸗ dung?— 7. Die Einflüſſe auf die Verdaulichkeit und den Nährwert der Futterſtoffe.— 8. Probearbeit.
II. 1. Die Prüfung der Samen auf ihre Echtheit, Reinheit und Keimfähigkeit.— 2. Der Frühjahrs⸗ oder Sommeranbau.— 3. Die Ernte und Aufbewahrung der Knollen⸗ und Wurzelgewächſe.— 4. Der Kartoffelbau (Probearbeit).— 5. Die Herbſtarbeiten im Obſtbau.— 6. Cin Landwirt beſitzt Mitte Oktober einen Winterfuttervorrat von 384 Ztr. Wieſenheu, 288 Ztr. Gerſtenſtroh, 188 Ztr. Weizenſtroh zu Häckſel, 960 Ztr. Runkelrüben, 64 Ztr. Roggenkleie und 64 Ztr. Rapskuchen. Damit will er 20 Stück Rindvieh(meiſt Kühe) von zuſammen 16 000 Pfund Lebendgewicht vom 1. November dieſes Jahres bis 20. Mai nächſten Jahres ernähren. Wie viel Pfund von jedem dieſer Futtermittel kann er täglich pro 1000 Pfund Lebendgewicht verabreichen, wie viel Pfund Trockenſubſtanz enthält eine ſolche Tagesration und wie iſt das Nährſtoffverhältnis in derſelben?(Der Berechnung iſt Kühns Tabelle zu Bennde zu legen).— 7. Die Einflüſſe der Witterung auf die Beſchaffenheit und Menge der Milch.— 8. Probearbeit..
I. 1. Die Torfſtreu.— 2. Das Düngerbedürfnis der Pflanzen.— 3. Reinertragsberechnung von ¼ ha Weizen mit Zugrundelegung der hieſigen einſchlagenden Verhältniſſe.— 4. Unterſcheidung der Landgüter nach Größe und Eigentumsrecht.— F. Die verſchiedenen Olkuchen als Kraftfuttermittel.— 6. Klaſſifikation der Wieſen nach der Ertragsfähigkeit und nach der Bodenbeſchaffenheit.— 7. Die Raſſen des Schafes.— 8. Das todte Inventar des Landwirtes, unterſcheidende Eigenſchaften des Inventarkapitals vom Grundkapital und umlaufenden Betriebskapital, Einteilung und Benennung der wichtigſten landwirtſchaftlichen Geräte und Maſchinen. Auswahl der Art und Menge derſelben je nach Größe, Zuſammenſetzung, Lage, Bodenbeſchaffenheit ꝛc. eines Landgutes(Abituriententhema, zugleich Probearbeit).— 9. Die Behandlung und Pflege der Obſtbäume.— 10. Der Bau des Hufes und die wichtigſten Grundſätze des Hufbeſchlages.— 11. Ein Landwirt will von der verbeſſerten Dreifelderwirtſchaft mit Hackfrucht, Klee, Hülſenfrucht und reiner Brache im Brachfeld, zu folgender ſechsſchlägigen Fruchtwechſelwirtſchaft übergehen: 1. Hackfrucht gedüngt; 2. Sommergetreide; 3. Klee; 4. Weizen; 5. Hülſenfrüchte; 6. Roggen. Wie wird ſich der übergang für die nächſten 3 Jahre geſtalten?— 12. Die verſchiedenen Saatmethoden in Bezug auf das Saatgut und in Bezug auf die Ausführung der Saat(Abituriententhema, zugleich Probearbeit).
Die Lehrerbibliothek hat ſich von 3177 auf 3243 Werke vermehrt. An Büchern ſind der Anſtalt geſchenkt worden:
Von Sr. Excellenz dem Herrn Miniſter für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten: Thiel, landwirt⸗ ſchaftliche Jahrbücher, Bd. XVII(1888) und Suppl. I u. III. Bd. XVIII(1889) H. 1.— Nobbe, landwirtſchaft⸗ liche Verſuchsſtationen, Bd. XXXV(1888), H. 1—6.— Statiſtik der landwirtſchaftl. und zweckverwandten Unter⸗ richtsanſtalten 1887.— Neun Akltenſtücke zum Regierungsantritte Kaiſer Wilhelm II.— Hellriegel und Wilfarth, Unterſuchungen über die Stickſtoffnahrung der Gramineen und Leguminoſen. Berlin 1888.— Protokoll der 23. Sitzung der Central⸗Moor⸗Kommiſſion. Berlin 1889.
Von den Herren Verfaſſern: H. Matzat, Römiſche Zeitrechnung für die Jahre 219 bis 1 v. Chr. Berlin, Weidmann, 1889. 40.— F. Kienitz⸗Gerloff, Die Gonidien von Gymnosporangium clavariaeforme. Sonderabdruck aus der Botaniſchen Zeitung 1888 No. 25.— Otto Puls, Der wirtſchaftliche Wert der Main⸗ Kanaliſierung und der Güterverkehr von Frankfurt a. M. 1888..
Von Herrn E. Michelſen, Direktor der Landwirtſchaftsſchule in Hildesheim: H. Siats, Anleitung zu einfachen Unterſuchungen landwirtſchaftlich wichtiger Stoffe. Hildesheim 1888.
Von Herrn Dr Kienitz⸗Gerloff: A. de Bary, Vorleſungen über Bakterien. Leipzig 1885.


