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inneren Menschen nach als ctwas Gutes und Herrliches be- trachten müsse(vergl. Röm VII, 13. 23. 25). 2) Ein solches Ilerabsetzen würde geradezu gegen die thatsächliche Wahrheit gewesen sein: denn weder bezüglich der Verheiszung konnte behauptet werden, sie stehe tiefer als das Gesetz, noch auch bezüglich des Gesetzes, es stehe tiefer als die Verheiszung. In Betreff dieses zweiten Punktes machen wir noch insbesondere auf das Verhältnisz aufmerksam, in welchem die Verheiszung und das Gesetz einerseits zu einander, andererseits zu dem Lvangelium Gottes stchen. Beides sind eben Offenbarungen Gottes, die eine positive Vorbereitung auf Christum zum Zwecke hatten. Als positive Vorbereitungen auf Christum aber stehen sie einander vollkommen gleich; nur das Evangelium steht höher als Beides: denn das Evangeliumm ist ja die Erfüllung dessen, wovon Gesetz und Propheten geweissagt haben, und die Erfüllung ist mehr als die Vorbereitung.
Bcei diesen Erörterungen haben wir übrigens von der Art und Weise, wie wir den bisherigen Gang der Beweisführung von unserem Standpunkt aus darlegten, vorläufig noch abge— sehen, Mit ihr verträgt sich, wie sich von selbst versteht, die Annahme einer Tieferstellung des Gesetzes am wenigsten. Denn was nach unserer Auffassung des Zusammenhangs gesagt werden muszte, war dies: das Gesetz, obschon durch Engel angeordnet, ist gleichwohl als eine Anordaung Gottes zu be— trachtenÜ Dieser Satz aber ist so ziemlich das Gegentheil jener Annahme: denn indirect wenigstens ist darin ausgesprochen. dasz das Gesetz von gleicher Würde wie die Verheiszung sei: seine herrliche Offenbarung unter Vermittlung von Engeln steht hiermit nicht im Widersprnch, sondern im vollkommensten Einklaag und weist sogar schr deutlich darauf hin Vom Stand- punkt unserer Erklärung aus tragen wir daher kein Bedenken, jene Auslegung von Eistins, Schneckenburger, de Helte und Vogel für eine sach- und contertwidrige zu crachten.
Auf Eines aber müssen wir bezüglich des dο dꝓνεένυ hier noch besonders aufmerksam machen, weil es für das richtige Verständnisz des Folgenden von wesentlicher Bedeutung ist.
Wir meinen den Umstand, dasz Paulus hier die Präposition


