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als wollten wir in Bezug auf neutestamentliche Wörter und Redensarten den Grundsatz, dasz solche môglichst aus dem neutestamentlichen Gebrauche selbst zu erklären seien, irgend- wie anfechten. Diesen Grundsatz erachten wir vielmehr fur einen durchaus unbestreitbaren; nur glauben wir bezüglich der Anwendung desselben, dasz diese auch ihre selbstverständlichen Grenzen habe. AIs eine solche Grenze nun erscheint uns nament lich der Fall. wenn Wörter und Redensarten in Frage kommen, zu deren Gebrauch in anderen Stellen eine Veranfassung nicht gegeben war. Dieser Fall aber findet eben uuserer Ausicht nach hier Statt: denn eine Veranlassung, den Sinn auszu— drücken:„unter den Begriff wovon fallent, dürfte wohl in keiner anderen Stelle des N. T.*) vorgelegen haben. Es genügt daher, wie wir uns überzeugt halten, in unserem Falle der Nachweis, dasz die fragliche Bedeutung von zatd, obwohl sie sonst im N. T. nicht vorkommt, doch im griechischen Sprachgebrauche sicher begründet sei. Dagegen erachten wir die Forderung, dasz jener Nachweis auch aus dem N. T. bei- zebracht werden müsse, aus dem angegebenen Grunde für un-— statthaft
Was nun die zweite der vorher erwähnten Fragen anlangt, So läszt sich diese nur so erörtern, dasz wir den Zusammen— hang mit dem Vorhergehenden, insoweit dieser hierher gehört, in möglichst genauer Analyse festzustellen suchen. Nun er- scheint aber unser Satz wesentlich als Glied einer Entwicklung, welche mit V. 15 anhebt und bis zum Schlusse des dritten Capitels geht. Unsere Darlegung des Zuzammenhanges hat also an V. 15, mithin an denselben Vers, von welchem wir auch in unserer Abhandlung über den ueO⁸ S. 30 ff. ausholten, anzu- knpfen. An der Richtigkeit der fraglichen Analyse aber ist hier Alies gelegen: denn wir halten sie für gleichbedeutend mit der Lösung aller hier vorhandenen Schwierigkeiten.
Betrachten wir zunächst, wie Vogel a. a. 0.(S. 527) diesen Zusammenhang auffaszt und darlegt! Auch er ist, um
*) Auch nicht in der alexandrinischen Uebersetzung des alten.


