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Eine solche Bedentung ist aber, so glauben wir, die Bedentung„über— hinee,„durch— hin“. Nach der Bemerkung Winer's(s. Gramm. S. 457) steht xœrd, in diesem Sinne gebraucht,„von der Fläche, über welche hin sich Etwas erstreckt, wesentlich verschieden von dem localen ν.“
Was nun zunächst den classischen Gebrauch in Betreff dieser Bedeutung angeht, so hat Winer a. a. 0. verschiedene Belege dafür beigebracht. Es sind nament- lich die Stellen: Arrian. Alex. I. 15, 12; III, 29, 5; V. 7, 1; Indic. 13, 6. Besonders dentlich ist von den an- geführten Stellen Alex. V. 7, 1, wo es von einer Brücke heiszt: œα⁴ τοσν ‿νποντιυανοσν ⁶⁷νέμ̈αι&mτονι. Die Zahl dieser Belege liesze sich wohl noch durch manche ver- mehren, in welchen man dem zarxd nach herkömmlicher Erklärung eine andere Bedeutung beilegt. Wir beschrän- ken uns jedoch darauf, nur noch das der Sprache so geläufige 2αν 5dou(nach anderer Schreibart αρον =„über das Ganze hin sich erstreckend“ d. i.„über- haupt“) als classischen Beleg anzuführen.
Weit wichtiger für uns ist nun die Frage, ob die angenommene Bedeutung auch aus dem Sprachgebrauch des neuen Testaments zu erweisen stehe. Dasz aber diese Frage zu bejahen sei, unterliegt keinem Zweifel. Als sichere Belege dafür betrachten wir die Stellen: Luc. IV, 14; Act. IX, 31, 42; 1 Kor. XI, 4. Winer a. a. O. rechnet nur die drei ersten zu der Be- deutung„über— hint; dasz aber auch die letzte hierher gehört, mithin das zœrd derselben nicht, wie Winer meint, die Bedeutung„herab“ hat, gedenken wir
weiter unten nachzuweisen.


