Aufsatz 
Über den mesites des Galaterbriefes : Abhandlung / vom ... Matthias
Entstehung
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sich deutlich als cine solche kundgibt, die auf Grund der vorhergehenden beiden Sätze nur scheinbar zu bejahen, in Wahrheit dagegen(wie denn auch durch μι*νεέόά̈νοιο geschieht) auf das Bestimmteste zu verneinen ist. Indem wir also V. 20 vorerst nicht weiter berücksichtigen, haben wir hier nur zu prüfen, ob die durch 1 νέωνοιτο verneinte Frage, insofern wir dem α‧ derselben die Bedeutunggegen beilegen, mit dem übrigen Zusam- menhang im Einklang stehe. Nach Maszgabe dessen nun, was wir oben bereits gegen Meyer bemerkten, müssen wir dies entschieden verneinen. Und zwar beziehen wir uns hierbei auf denjenigen Satz, welchen wir als die ab- weisende Antwort auf die vorliegende Frage bezeichnet hatten, d. i. äuf das 1 jέeταe. Dieser Satz nämlich bekommt den Sinn:das Gesetz ist nicht gegen die Gottesverheiszungen, doch wohl lediglich dadurch, dasz das zœrd unserer Frage in der Bedeutunggegen genommen wird. Welch bedenkliche Consequenzen aber sich nothwendig ergeben würden, wenn das 71 éroiro wirklich den Sinn hätte, den man ihm hei- legt, ist oben bereits nachgewiesen worden. Wollen wir uns also in Betreff des 1m meνεέινοοιτο nicht zu der Annahme entschlieszen, dasz in demselben eine Tau- tologie und mit ihr zugleich ein logischer Fehler vor- liege, so müssen wir in Betreff des aord den Beweis für erbracht halten, dasz demselben die Bedeutungge- gen hier nicht zukomme.

Es kann sich demnach nur noch um die Frage han- deln, ob nicht eine andere Bedeutung, vorausgesetzt, dasz sie durch den Sprachgebrauch gleichfalls hinreichend gesichert ist, besser passe.

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