Aufsatz 
Über den mesites des Galaterbriefes : Abhandlung / vom ... Matthias
Entstehung
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eldo 266 6⁴μ daucaoon bereits hinlänglich nachgewiesen. Dasz sie aber auch mit dem Vorher- gehenden, und zwar nicht minder genau, zusammen- hängen, ist wohl selbstredend klar. Enthält doch das unmittelbar Vorhergehende: ò αμεμοσ⁵τμα ακνη⁴ eben nur diejenigen Sätze, aus welchen die Frage selbst als Fol- gerung hergeleitet wird! Die Auslegung jener Sätzé aber hängt doch wohl wesentlich damit zusammen, wie diese Folgerung aufzufassen und zu erklären ist. So werden wir also gleichsam von selbst dazn hingedrängt, dem eigentlichen Sinn unserer Frage genauer nachzuforschen. Sehen wir also diese letztere darauf an, ob sie auch wirklich den Sinn habe, den die Erklärer ihr beilegen!

Dasjenige Wort, auf welches hier Alles ankommt, ist œx. Es steht hier mit dem Genitiv. In Verbin- dung mit diesem Casus aber hat es bekanntlich verschie- dene Bedeutungen. Eine derselben, und zwar eine be- sonders geläufige(für das N. T. vrgl. Winer Gramm. S. 457), ist allerdings diejenige, in welcher es hier von allen Auslegern genommen wird, d. i. die Bedeutung gegen. Bei Zugrundelegung derselben würde daher zu übersetzen sein:So ist das Gesetz wohl gegen die Gottesverheiszungen? Ob nun die angenommene Be- deutung hier passe oder nicht passe, ist selbsverständlich aus dem Zusammenhang zu beurtheilen. Bei Befragung desselben müssen wir natürlich von den zunächst vor- hergehenden Sätzen: ò dsε ⁴⁴μεαεμιε ⁵ν⁶ςσ ο ⁵σνιν, 6 de 9edg elg sorty, weil der Sinn derselben für uns noch problematisch ist, vorerst ganz absehen. Nur so viel jedoch sei gleich hier schon bemerkt, dasz die in Rede stehende Frage, wie dies auch Meyer mit Recht hervorhebt,

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