Aufsatz 
Über den mesites des Galaterbriefes : Abhandlung / vom ... Matthias
Entstehung
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dung mit dem dieselbe begründenden Satze: ldo 2069 6⁴οο J0dvvddαμκ̈νοσ αυοινπσοσνασασαι, dντισ εέ¶ ννμοωι υν ⁷ν r dιακασαιοαυ.

Wie erklärt nun Meyer die beiden ersten Sätze? Sie erscheinen ihm als loci communes, darauf abzweckend, die in V. 21 aufgeworfene Frage, wenn auch nur mit scheinbarer Richtigkeit, daraus abzuleiten.Der Mittler aber, dies sind Meyer's eigene Worte,der Mittler aber gehört nicht einem Einzigen an, sondern vermittelt zwischen Mehreren; Gott hingegen ist ein Einziger. teine Mehrheit.

Als Antithesen sind bei dieser Erklärung die Begriffe ueolzhg und§o angenommen. Irren wir aber nicht, so ist gegen diese Art der Entgegensetzung wohl füglich einzuwenden, dasz ihr zufolge das zweite Beweisglied dem ersten nicht logisch richtig gegenüberstehen würde. Sind hier nämlich, wie doch nothwendig angenommen werden müszte, nicht blosz die Subjecte, sondern ebenso sehr auch die Prädicate einander entgegengesetzt, so erwartet man als Gegensatz von dνοςσ οm ⁸oν sicherlich nicht ein lg Sorty, sondern vielmehr, da ˙⁶ hier der betonte Begriff ist, lediglich ein duoty oder ein 2έινοαυνεσσ⁴ wie denn auch andrerseits klar ist, dasz das elg sorν nicht an einem 5 00 ord, sondern lediglich an einem elg oux Eort einen logisch richtigen Gegensatz haben könnte Man wende hiergegen nicht ein, dasz diese Gegensätze, wie sie logiseh gefaszt lauten müszten, hier offenbar des Sinnes entbehren würden. Selbsverständlich sind wir weit entfernt, dies bestreiten zu wollen; aber gerade weil wir es zugestehen, halten wir uns zu dem Schlusse berech-

tigt, dasz ein Gegensatz der Begriffe ueolrhs und ε6,