Aufsatz 
Das 3. Kapitel des Briefes an die Römer : übersetzt und ausgelegt ; ein exegetischer Versuch / vom ... G. W. Matthias
Entstehung
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des Innern mit Verſehung einer Lehrerſtelle am Gymnaſium zu Hersfeld beauftragt wurde. An der erwähnten Anſtalt lehrte er bis zu ſeiner am 8. Auguſt 1856 durch Beſchluß Kurf. Miniſteriums des Innern verfüg⸗ ten Verſetzung an das hieſige Gymnaſium. Im Juni 1856 beſtand er zu Marburg die practiſche Prüfung für Bewerber um ein ordentliches Gymnaſiallehramt vor der Schulcommiſſion für Gymnaſialangelegenheiten. Julius Ernſt, Sohn des Bibliothekspedellen Ernſt zu Fulda, wurde am 15. October 1828 zu Fulda geboren und beſuchte von Oſtern 1839 bis Herbſt 1848 das Gymnaſium daſelbſt. Nach beſtandener Ma⸗ turitätsprüfung widmete er ſich drei Jahre lang dem Studium der Ma⸗ thematik, der Naturwiſſenſchaften und der Geographie auf der Univerſität Marburg. Im Herbſt des Jahres 1851 unterzog er ſich der theoreti⸗ ſchen Prüfung für die Bewerber um ein Gymnaſiallehramt in den ge⸗ naunten Fächern; mit Beginn des Winterſemeſters 1851/52 ward er ſo⸗ dann in Folge allerhöchſter Entſchließung zur Abhaltung des Probejahrs am Gymnaſium zu Marburg zugelaſſen. Nach Ablauf des Probejahrs wurde er durch Verfügung Kurf. Miniſteriums des Innern beauftragt, an dem genannten Gymnaſium Aushülfe im mathematiſchen Unterrichte zu leiſten, erhielt aber auf ſein Nachſuchen Oſtern 1853 die Erlaubniß, eine Lehrerſtelle bei Königsberg in Preußen anzunehmen. Im Mai 1854 von dort zurückgekehrt, wurde er durch Reſcript Kurf. Miniſteriums des Innern mit der Verſehung einer Lehrerſtelle an der höheren Gewerb⸗ ſchule dahier beauftragt. Nachdem die Geſundheit des von ihm vertre⸗ tenen Lehrers im Herbſt des Jahres 1854 wiederhergeſtellt war, folgte er einer Einladung, an der Bender'ſchen Erziehungsanſtalt zu Weinheim an der Bergſtraße eine Lehrerſtelle zu übernehmen, und wirkte dort als Lehrer der Mathematik und Naturwiſſenſchaften bis zum Herbſt 1855. Aeußere Rückſichten beſtimmten ihn, dieſen angenehmen Wirkungskreis aufzugeben und die Stelle eines Lehrers der Mathematik und Phyſik am Vitzthum'ſchen Gymnaſium und der damit verbundenen Blochmann' ſchen Erziehungsanſtalt anzunehmen; ſchon im Herbſt des Jahres 1856 verließ er jedoch dieſe Anſtalt, um ſeinem Vaterlande fernerhin ſeine Dienſte zu widmen; ein Reſcript Kurf. Miniſteriums des Innern wies ihm das hieſige Gymnaſium als ferneren Wirkungskreis an. Wilhelm Kellner, Sohn des Amtsactuars Kellner zu Roten⸗ burg, geboren zu Witzenhauſen am 21. Auguſt 1829, beſuchte das Gym⸗ naſium zu Hersfeld von Oſtern 1844 bis Herbſt 1848 und machte ſeine Univerſttätsſtudien in Marburg und Leipzig. Nach beſtandener theoreti⸗ ſcher Prüfung für Bewerber um ein Gymnaſiallehramt wurde er zu Oſtern 1854 zur Erſtehung ſeines Probejahrs am Gymnaſium zu Fulda