Aufsatz 
Das 3. Kapitel des Briefes an die Römer : übersetzt und ausgelegt ; ein exegetischer Versuch / vom ... G. W. Matthias
Entstehung
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zugelaſſen. Von Oſtern 1855 an war er ein Jahr an der Bender'ſchen Erziehungsanſtalt in Weinheim an der Bergſtraße thätig und von Oſtern 1856 bis in den Auguſt deſſelben Jahres am Vitzthum'ſchen Geſchlechts⸗ gymnaſium und der damit vereinigten Blochmann⸗Bezzenberger'ſchen Er⸗ ziehungsanſtalt in Dresden. Von dort rief ihn ein Reſcript Kurf. Miniſteriums des Innern vom 8. Auguſt 1856 zur Verſehung einer Lehrerſtelle an das Gymnaſium in Hersfeld und ein weiteres Reſcript vom 13. September v. J. von dort in gleicher Eigenſchaft an das Gym⸗ naſium in Caſſel, an welchem letzteren er mit Beginn des neuen Seme⸗ ſters in Thätigkeit trat. 1

Georg Carl Cornelius Gerland, Sohn des Generals Gerland zu Caſſel, iſt den 29. Januar 1833 zu Caſſel geboren. Nachdem er auf dem Gymnaſtum daſelbſt ſeine academiſche Vorbildung empfangen, bezog er 1851 die Univerſität und ſtudierte zu Marburg und Berlin. Im Auguſt des Jahres 1856 beſtand er die theoretiſche Prüfung für Bewerber um ein Gymnaſiallehramt, worauf er im October deſſelben Jahres als Practikant am hieſigen Gymnaſium zugelaſſen ward.

Georg Wilhelm Stähle, Sohn des Oberſtlieutenants Stähle zu Fulda, geboren zu Fulda den 4. October 1832, empfing ſeit Oſtern 1842 auf dem hieſigen Gymnaſium ſeine Vorbildung zu den academiſchen Studien, denen er von Herbſt 1851 an in Marburg und Bonn oblag. Im Sommer 1856 beſtand er vor der theoretiſchen Prüfungscommiſſion für Bewerber um ein ordentliches Lehramt an Gelehrtenſchulen zu Mar⸗ burg ſeine Prüfung in neuern Sprachen und der Geſchichte als Haupt⸗ fächern, der klaſſiſchen Philologie als Nebenfach. Durch allerhöchſte Entſchließung wurde er den 25. October 1856 zur Erſtehung ſeines Probejahrs dem hieſigen Gymnaſium als Practicant zugewieſen.

B. Bibliothek und Lehrapparate.

Auch im vergangenen Schuljahr floſſen der Bibliothek und dem naturhiſtoriſchen Lehrapparat, was mit beſonderem Dank gegen die Ge⸗ ber hier erwähnt wird, manche Geſchenke zu.

Als Gaben für die Bibliothek gingen ein:

von Herrn Prof. Dr. Weber zu Marburg: Weber, de vino Falerno; von Herrn Buchhändler Kempf: Jahresbericht des germa⸗ niſchen Nationalmuſeums zu Nürnberg; von Herrn Buchhändler Fiſcher: Palaeontographica von. Dunker und v. Meyer, IV, 3 und 6. und VI, 1;