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liche Klassen- und Hausarbeiten.— 4. Französisch. 4 St. Lektüre: Dr. F. J. Wershoven, Voyageurs et Inventeurs célèbres beendet und Monod, Allemands et Français. Sprechübungen, freie Wieder- gabe der gelesenen Stoffe, Umbildungen der Texte nach grammatischen Gesichtspunkten. Auf- sätze, Klassenarbeiten; UÜbersetzungen im Anschluts an Banner, Übungsstoff. Fortsetzung der Syntax nach Banner, Französische Satzlehre.— 5. Geschichte. 2 St. Deutsche Geschichte von Rudolf v. Habsburg an bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Großsen; insbesondere brandenburgisch- preußische Geschichte.— 6. Erdhunde. 2 St, Physische Erdkunde Deutschlands. Deutsche Kolonien. — 7. Mathematil. 4 St. a) Algebra 2 St. Proportionen, Potenzen, Wurzeln, Gleichungen ein- schließͤlich einfacher quadratischer mit 1 Unbekanuten. b) Geometrie 2 St. Erweiterung des Pensums über Flächengleichheit und Berechnung von geradlinigen Figuren, Proportionalität und Khnlichkeit, Kreislehre II.— 8. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer Botanik: Knospen, Keimung, Fortpflanzung; Ubersicht der Pflanzen nach dem natürlichen System mit besonderer Berücksichtigung der Kultur- pflanzen; im Winter: Niedere Tiere mit Ausschluß der Insekten. Erweiterung und Wiederholung des zoologischen Lehrstoffes mit Rücksicht auf die Erkennung der Wirbellosen.— 9. Zeichnen. 2 St. 1. Freihandzeichnen: Zeichnen und Schattieren von Gefäßzen, Gesimsen und freien Endigungen. 2. Geometrisches Zeichnen: Geometrische Flachornamente, architektonische Bogen, gotisches Maßwerk.
11) Untertertia nach dem allgemeinen Lehrplan(III. 2 Allgem. Lehrpl.). T. Religion. a) Evangelische. 2 St. Bibellesen zur Darlegung des Reiches Gottes im Alten Testament; Sprüche, Lieder und Psalmen. Die 3 ersten Hauptstücke des kl. Katechismus mit Luthers Erklärung. b) Katholische. 2 St. Kombiniert mit II 2.— 2. Deutsch. 3 St. Lese- buch von Hopf und Paulsiek für Untertertia, bearbeitet von Muff. Auswendiglernen und Vor- trag von Gedichten. 10 Aufsätze. Erweiterung der Satzlehre.— 3. Latein. 4 St. Kasus- lehre nach Ziemer und Ostermann für Tertia. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Caes. bell. Gall. I-— IV.— 4. Französisch. 5 St. Wiederholung nach Ploetz, Elementargrammatik, nebst Durchnahme früher übersprungener Lektionen; dann Ploetz, Syntax und Formenlehre, Lektion 1— 14. Ploetz, Chrestomathie, Stücke aus Sektion I, II, VIII, IX. Einige Gedichte wurden auswendig gelernt. Schriftliche Haus- und Klassenarbeiten. Sprechübungen.— 5. Eng- lisch. 3 St. Deutschbein und Willenberg, Leitfaden 1— 25. Die englischen Stücke durchgearbeitet, die deutschen zum Teil. Sprechübungen: schriftliche Arbeiten in der Klasse und zu Hause.— 6. Geschichte. 2 St. Kurzer UÜberblick über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus an, dann deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters.— 7. Erdkunde. 2 St. Wieder- holung der politischen Erdkunde Deutschlands. Physische und politische Erdkunde der außer- europäischen Erdteile. Kartenskizzen.— S. Mathematilt. 5 St. a) Rechnen 1 St. Zins- und Diskontorechnungen(Becker und Paul IID). b) Algebra. 2 St. Die Grundrechnungen mit absoluten Zahlen. Bestimmungsgleichungen 1. Grades, Anwendung derselben. c) Geometrie. 2 St. Kreislehre, Sätze über Flächengleichheit von Figuren, Berechnung der Fläche geradliniger Figuren.— 9. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer Botanik: Wiederholungen und Erweiterungen des botanischen Lehrstoffs der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natür- lichen Systems der Phanerogamen. Im Winter Zoologie: Repetition der Wirbeltiere, Insekten. — 70. Zeichnen. 2 St. Perspektivisches Sehen. Körperzeichnen nach Draht- und Vollkörpern; Schattieren der letzteren. Sommer: ebenflächige, Winter: krummflächige Körper bis zur Kugel; Zusammenstellung zu leichten architektonischen Gebilden.
12. Untertertia nach Frankf. Lehrplan(III. 2 Fr. Lehrpl.). TI. Religionslehre. a) Evangelische. 2 St. Bibellesen zur Darlegung des Reiches Gottes im Alten Testament. Katechismus, Sprüche, Lieder, Psalmen. b) Katholische. 2 St. Kombiniert mit II. 2.— 2. Deutsch. 3 St. Wiederholungen aus der Satz- und Interpunktionslehre. Lesen und Besprechen von Prosastücken und Gedichten aus Hopf und Paulsiek.(2. Teil, für Tertia und Untersekunda). Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. 10 Aufsätze.— 9. Latein. 8 St. Regelmüßige und unregelmäßige Formenlehre. Umwandelung der lateinischen Lesestücke nach grammatischen Gesichtspunkten. Induktive Ableitung und Zusammenfassung syntaktischer Regeln, zumeist aus der Kasuslehre. Wöchentliche Klassenarbeiten. Nach Wulff, Lateinisches Lesebuch für den Anfangsunterricht reiferer Schüler und dessen Wortkunde.— 4. Franzdsisch. 4 St. Lektüre:
Wöhlerschule 1897. 5


