Aufsatz 
Carl Curtze : ein Lebensbild / von Carl Beck
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.. rühzeitig melden. Was den Zeichen⸗ vorerſt allein P hen une enſzenden de din a nehmen, wenn der Arbeiten und Llavjeruſerde Ich wünſche ſehr, daß Ihr den Generalbaß fortſetzt, wenn auch nur aninde wobenäich darin genommen wird. Ihr werdet es in Zukunft nicht bereuen, meinen guten Rath befolgt zu haben. Geld wird N Euch einbändigen. Im nebeigen ſden dieſer Hinſicht unbeſorgt. Seid ſparſam, doch ohne geizig zu ſein. Thun de⸗ urigez a ſorgen für Eure Geſundheit, ſie iſt eins der ſchätzbarſten Erdengüter! Rach Ver auf eintiger Monare meinte Carl, die Collegien ſeien gar zu unbedeutend, und hat ſpäter immer weniger auf das Heftſchreiben gehalten, ſondern mehr nach Büchern ſtudirt. Der Vater antwortete am 16. Juni: Es iſt mir ſehr lieb, daß Euch die Collegia nicht viel Arbeit machen; die häuslichen Be⸗ ſchäftigungen werden das Beſte ſein. Paßte es ſich nicht, einen Vortrag über einen griechiſchen Schriftſteller zu hören? Ihr werdet doch dieſe Sprache, die Euch ſo großes WVer⸗ gnügen gewähren wird, nicht vernachläſſigen? Auch das Hebräiſche habt Ihr nicht erwähnt! Doch man kann nicht Alles zu gleicher Zeit vornehmen. Seid fleißig, doch nochmals, ſchont der Geſundheit. Der Ermahnung zur Ausdauer im Studiren bedurfte es nicht, das wußte der Vater; 5 Wochen ſpäter kam er darum ſchon auf den Ciceroniſchen Schlußgedanken zuruck:Daß Ihr Eure Studien. mit Fleiß fortſetzen werdet, bezweifeln wir nicht; jedoch muß es, ohne der Geſundheit zu ſchaden, geſchehen. Das erſte Semeſter verlebte er mit dem Bruder ganz heiter, wenn er auch dem eigentlichen Studentenleben mehr fern blieb.

In den Herbſtferien nach Hauſe zurückgekehrt, verlor er den erſt 49jährigen Vater an einem Nervenfieber. Dieſes Erlebniß machte einen tiefen Eindruck auf ihn. Von jetzt an wurde das Univerſitätsleben noch eingezogener, um ſo mehr, da die Schmerzenstage der Mutter dadurch doppelt in Erinnerung traten. In Bezug hierauf ſchrieb er im Januar 1826:Zum neu ein⸗ getretenen Jahre wünſche und erflehe ich Dir aus dem Innerſten meines Dich liebenden Herzens eine beſſere Geſundheit, als wie Du ſeit einiger Zeit Dich ihrer erfreut haſt. O möchte dieſer mein ſehnlichſter Wunſch in Erfüllung gehen: dann lebten wir glücklichere, heiterere Tage! Im Fortgange der Studien trat immermehr eine entſchiedene Vorliebe für die Theologie bei ihm hervor, wenn gleich er die philologiſchen Studien nicht ganz vernachläſſigte, indem er jedes Semeſter ein philologiſches Colleg bei Diſſen hörte. Außer dieſen Vorleſungen nahm er an der Aeſthetik bei Bouterweck mit um ſo größerem Intereſſe Theil, da ſie ihn in ein bis dahin ihm ganz unbekanntes Feld einführte; auch die Erperimental⸗Phyſik bei Meyer und die pſychologiſche Anthropologie bei Schulze feſſelten ſeine Aufmerkſamkeit.

Es erwachte in ihm der Gedanke, nach 2jährigem Studium was damals geſtattet war das theologiſche Eramen zu machen, um dann noch freier 1 Jahr lang weiter ſtudiren und ſich allgemeiner ausbilden zu können. In Bezug darauf ſchreibt er im Februar 1827:Herr Con⸗ ſiſorialrath Steinmetz macht uns in einem Briefe ein großes Compliment: er habe nämlich von Allen gehört, daß wir unſere Zeit recht gut angewandt hätten und recht geſchickt ſeien. Möge er nur auch ſo nach dem Tentamen urtheilen, woran wir jedoch ſehr zweifeln. Sehr förderlich war das gemeinſchaftliche Arbeiten im Winter 182%, mit einem Hannoveraner, der ſich gleich⸗ falls zum Exramen vorbereitete. Mit ihm wurden jeden Abend Wiederholungen im theologiſchen