Aufsatz 
Canticum chori Aiacis Sophocleae vers. 596-645
Entstehung
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Anſtalten der Provinz mit Oſtern beginne, wurde mit einer Geſammtzahl von 251 Schülern eröffnet, von denen 26 neu eingetreten waren. Von dieſen ſaßen in Ia. 20, in Ib. 34, in IIa. 33, in IIb. 37, in IIIa. 32, in IIIb. 23, in IV. 36, in V. 22, in VI. 14.

Oſtern 1882 gingen 9 Schüler mit dem Zeugnis der Reife ab, außerdem teils im Laufe des Winters, teils Oſtern 34 Schüler aus verſchiedenen Klaſſen. Neu aufgenommen wurden 36 Schüler. Die Geſammtzahl der Schüler belief ſich beim Beginn des neuen Schuljahres 188283 auf 243; davon ſaßen in la. 25, in Ib. 39, in IIa. 30, in IIb. 30, in IIIa. 24, in IIIb. 39, in IV. 24, in V. 17, in VI. 15. Herbſt 1882 verließen 9 Abiturienten das Gymnaſium mit dem Zeugnis der Reife, außerdem 20 Schüler aus verſchiedenen Klaſſen.

Das Winterſemeſter 188283 wurde mit 230 Schülern eröffnet, von denen 16 neu ein⸗ getreten waren. Dieſe verteilten ſich in folgender Weiſe auf die einzelnen Klaſſen: Ia. 23, Ib. 31, IIa. 25, IIb. 28, IIIa. 23, IIIb. 38, IV. 28, V. 20, VI. 14. Von dieſen wohnten 56 bei ihren Eltern in Montabaur oder in den nahe gelegenen Dörfern, 174 waren von auswärts; 202 waren katholiſch, 21 evangeliſch, 7 israelitiſch. In den beiden frühern Semeſtern war das Zahlen⸗ verhältnis der Schüler in Betreff der Confeſſion und der Herkunft ein ähnliches.

VI. Chronik des Gymnaſiums.

Das letzte Programm erſchien im Herbſt 1881, da mit Genehmigung des Königl. Prov. Schulcollegiums Oſtern 1882 von der Veröffentlichung eines ſolchen Abſtand genommen wurde. Es hätte nämlich zu dieſer Zeit ein Programm erſcheinen müſſen, weil von dieſem Zeitpunkt an nach miniſterieller Verfügung der Schluß des Schuljahrs auf Oſtern verlegt wurde. Es umfaßt demnach der nachſtehende Bericht das Winterſemeſter 1881 82, welches für ein ganzes Jahr gerechnet wurde und das Schuljahr von Oſtern 1882 bis ebendahin 1883.

Um für die Arbeiten des Winterſemeſters 188182 einige Zeit mehr zu gewinnen, wurde das voraufgehende Schuljahr nicht wie ſonſt immer am 2. September geſchloſſen, ſondern 14 Tage früher, und begann demnach der Unterricht bereits am 26. September. Trotzdem war es natürlich nicht möglich, das ganze Jahrespenſum innerhalb der zu Gebote ſtehenden 6 Wintermonate zu be⸗ wältigen. Demnach wurde in mehreren Conferenzen insbeſondere für die untern und mittlern Klaſſen feſtgeſetzt, was von dem ſonſt in einem vollen Jahre zu bewältigenden Unterrichtsſtoffe ausgeſchieden werden ſollte.

Die Weihnachtsferien dauerten vom 24. Dezember bis zum 8. Januar.

Am 21. März 1882 wurde im großen Rathausſaale die Vorfeier des Geburtstagsfeſtes Sr. Majeſtät des Kaiſers und Königs in üblicher Weiſe mit Geſang und Deklamation begangen; die Feſtrede hielt der Herr Religionslehrer Eyſert.

Im Laufe des Monats März und Anfangs April wurden die herkömmlichen Klaſſenexamina abgehalten.

Das Schuljahr reſp. Winterſemeſter wurde am 6. April geſchloſſen; das neue Schuljahr begann am 21. April mit der Prüfung der neu eintretenden Schüler.