— 9—
Wir denken uns im Oberflächenpunkte O des vorliegenden Eisenkörpers die Einheit der magnetischen Masse concentriert und bestimmen die durch diese in dem Körper hervorgebrachte Verteilung des Magnetismus, mit anderen Worten die charakteristische Funktion, die mit bezeichnet werden möge, wenn) einen Punkt im Inneren des indu- cierten Körpers bedeutet. Diese Bestimmung geschieht im Falle des„ruhenden Magne- tismus, mit Hülfe der aus I. ohne weiteres sich ergebenden Gleichung:
Nachdem diese Fundamentalaufgabe gelöst ist, fällt es nicht schwer, die allgemeine Aufgabe zu lösen, den durch Verteilung hervorgerufenen magnetischen Zustand des Körpers zu ermitteln, wenn das Potential der àusseren Kràfte V ganz beliebig gegeben ist. Das zugehörige ꝙf, welches den magnetischen Zustand charakterisiert, findet man dann aus der Gl.:
2V. V. 9,=—= Xſco. Jevp
wo u die charakteristische Funktion für das Flächenelement do ist.— Bei Problemen, wo mit der Zeit veränderliche Kräfte auftreten, sind die Gl. IV. und V. zu ersetzen durch:
3 1 do doôro 4z. **o 77ß————=„ 0— IV... vir ſar⸗( vſe ſo⸗ dn, 3 V. ⸗ d F 9*= v ſu. de ue.—
Zur Berechnung der magnetischen Momente irgend eines beliebig gestalteten Kör- pers aus der Momentenfunktion sind noch folgende Neumann'sche Formeln sehr geeignet:
A= ſacſa. 2): bezw. A— ſcear2ee) etc. dn. dn. — dg 3.— ſa*[r an.]. d T.= ſao[eran]“
wo die Integration über die ganze Oberfläche auszudehnen ist, und x,, N., ², die Coordi- naten des Elements do sind.—


