Erster Abschnitt.
I. Die allgemeinen Methoden der Bestimmung des magnet. Zustands von Eisenkörpern.
§ 1. Die Poisson'sche Methode.
Das Wesen der Poisson'schen Methode besteht in der direkten Auflösung der Grundgleichungen der Poisson'schen Theorie der magnetischen Induktion. Diese Gleichungen lauten für den Fall, dass die magnetisierenden Ursachen nicht mit der Zeit variieren:
I....... ꝓ † V 0=, Ldo do II.... 0=——1ſae g.
In diesen Fundamentalgleichungen des„ruhenden Magnetismus“ bedeutet& die sog. Momentenfunktion d. h. die Funktion, welche den magnetischen Zustand des vorliegenden Eisenkörpers dadurch wiedergiebt, dass ihre partiellen Differentialquotienten o 0 0ꝙ& dr d die auf die Volumeneinheit bezogenen Componenten der magnetischen Momente in dem Punkt darstellen, welcher x, 9, ⸗ zu rechtwinkligen Coordinaten hat.
Ferner bedeutet V das Potential der magnetisierenden Krafte, do ein Element der Oberflache des Eisenkörpers, o die Entfernung desselben von demjenigen Punkt des Körpers, auf welchen Q sich bezieht;—, bezeichnet die nach innen gerichtete Normale
, multipliziert mit einer von der Natur des Eisens abhängigen Grösse T,
des Elements do und 29 den Wert des nach n, genommenen Differentialquotienten von
ꝙ für n.= 0. Die Integration ist über die ganze Oberfläche des Eisenkörpers auszudehnen.
Hat man jenen beiden Gleichungen gemâss bestimmt, so stellt der Ausdruck für C in der Gl. II., sobald man in ihm unter 0 die Entfernung des Elements do von einem äusseren Punkte versteht, das Potential des magnetisierten Eisenkörpers in Beziehung auf diesen Punkt dar.— z


