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ſikdirector Profeſſor Dr. Volckmar zu Homberg die Anſtalt durch ein Zeichen ſeiner Anhänglichkeit verpflichtet, indem er ihr einen Band ſeiner muſikaliſchen Werke zugeſandt.
Ueberdies ſind viele Feſtgrüße ſowohl auf telegraphiſchem Wege als durch Correſpondenz⸗Karten eingelaufen, meiſt von alten Schülern, welche zum Theil in weiter Ferne ihren Wohnſitz haben. Es ſei erlaubt, keinen zu nennen, um keinen zu vergeßen.
Der urſprüngliche Plan, allen denen, welche ſich perſönlich oder ſchriftlich an der Jubelfeier betheiligt hatten, im Namen des Gymnaſiums öffentlich zu danken, blieb wegen vorgeſchritte⸗ ner Zeit unausgeführt. Ein vierſtimmiger Chorgeſang und ein dreimaliges Hoch auf Se. Majeſtät den König, welches der Unterzeichnete ausbrachte, beſchloß die Schulfeier.
Nachmittags 3 Uhr nahm im Saale des Vereins das Feſt⸗ mahl ſeinen Anfang. Die Vereinsgeſellſchaft hatte für würdige Ausſchmückung des Locales geſorgt und außerdem eine namhafte Summe aufgewandt, um das Zuſammenſein von etwa 150 Per⸗ ſonen zu ermöglichen. Der erſte Trinkſpruch wurde Sr. Ma⸗ jeſtät dem Könige von des Herrn Ober⸗Präſidenten von Möller Excellenz dargebracht: ein warmer Liebeserguß, den die ganze Verſammlung durch begeiſtertes Hoch zu dem ihrigen machte. Sofort trug der Telegraph die Meldung nach Ems, von wo König Wilhelm„den Feiernden für den patriotiſchen Gruß“ huldvollen Dank zurückſandte. Der zweite Toaſt, von Herrn Schulrath Rumpel ausgebracht, galt dem Wohl und Gedeihen des Gymnaſiums. Der Unterzeichnete antwortete als Vertreter der Anſtalt und dankte, was er am Morgen nicht gekonnt, allen und jedem, der auf die eine oder die andere Weiſe ſeine Theil⸗ nahme an dem Jubelfeſte dargethan hatte. Dann ließ Herr Burgemeiſter Kempf den Herrn Ober⸗Präſidenten, Herr Regie⸗ rungsrath Ochs von Orb den früheren Herrn Director Münſcher, Herr Fabrikant J. Möller den Unterzeichneten, Herr Kreisrichter


