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Schlachtentode und dem Tode durch das Schwert des Jason, also an unangemessener Stelle, ange- führt werden.
842. Vgl. Verg. Aen. XI, 143:„lucet uia longo ordine flammarum et late diseri- minat agros.“
Lib. II.
61. Die eiafachste, jedoch, wie es scheint, den neueren Herausgebern nicht bekannte Heilung dieses Verses findet sich in der Ausgabe von Lünemann(Göttingen 1823): Arsque adeo non illa sequi mihi sidera monstrat.
79. Bachrens schreibt dilecta fauores, von der Handschrift ohne hinlänglichen Grund ab- weichend. Denn die uarit labores haben mit dem Männermorde gar nichts zu thun; vielmehr sind damit die Leiden und Mühsale gemeint, welche Vulcan auf Lemnos durchzumachen hatte. Vgl. vs. 87 ff.
80 ff. J. Wagner missversteht diese Stelle, wenn er erklärt:„Lemnos,..... quamquam a feminis per Furias incitatis, quidquid masculum est in insula, expellitur, te tamen non expellit.“ Es bleibt ja. auch Bacchus auf der Insel. Der Sinn ist offenbar:„Du pleibst der Insel treu wegen ihrer früheren Verdienste; du verlässt sie nicht trotz des verbrecherischen Wahnsinns ihrer Frauen.“
130. Es ist nicht nöthig, von der durch VPM beglaubigten Lesart cum fingis abzuweichen. Heisst es doch gleich in vs. 210:„gemitus fingit uocesque cadentum“. Eine ähnliche Wiederholung von cum findet sich I, 170:„laeta recurret cum ratis et caram cum iam mihi reddet Jolcon“.
236. Baehrens' Vorschlag adstantque domos ist ansprechend; die von ihm eingeschobenen Worte pars inde uirorum consumpta in somno flammis sind jedoch ganz überffüssig. Der Dichter kann es sehr wohl der Einbildungskraft des Lesers überlassen sich auszumalen, was aus den anderen Männern geworden ist, die übrigens schwerlich im Schlafe von den Flammen verzehrt, höchstens im Schlafe erstickt und dann verbrannt sein werden.
366. Vgl. Verg. Aen. XII, 366:„Insonat Aegaeo sequiturque ad litora fluctus.“
464. Die Herausgeber bemühen sich vergeblich die primos fluctus zu retten. Hesione's Furcht vor dem Seeungeheuer müsste sehr gering sein, wenn sie bei dem vermutheten Herannahen desselben bloss die Augen erhöbe und ihre Angst nicht auch in anderer Weise an den Tag legte. Der Dichter will zunächst den ersten Eindruck schildern, welchen die gefesselte, abgehärmte, einem Marmorbilde gleichende Jungfrau auf den ritterlichen Alciden macht. Eine kurze Hinweisung auf die Seeschlange, von welcher weder Hercules noch der Leser bis jetzt etwas weiss, würde unverständlich, jedenfalls störend sein. Mir will es scheinen, als ob dem Valerius die Darstellung des Ovid von der Begegnung des Perseus und der Andromeda vorschwebte, worin es(Metam. IV, 670 ff.) heisst:„nisi quod leuis aura capillos mouerat et tepido manabant lumina fletu, marmoreum ratus esset opus“. Hiernach würde an unserer Stelle zu lesen sein: assiduo manantia lumina fletu.
534. Baehrens ändert das handschriftliche uasfos in ualidos. Ersteres ist jedoch bezeich- nender. Die ictus uasti sind mit weiter Schwingung ausgeholte Keulenschläge oder vielleicht auch solche, welche in dem Körper der Seeschlange eine weite Spur zurücklassen.
566. Aehnlich Verg. Aen. X, 244 f.:„crastina lux... ingentes Rutulae spectabit caedis aceruos.“
643. Die von Heinsius gemachten Aenderungsvorschläge sind hinfällig, weil lucis Eoae nicht mit populis verbunden werden kann, da die Argonauten aus dem Westen kommen. Dasselbe gilt von Madvigs(Advers. crit. II, p. 138) Vermuthung longadue tam popualis inter uia lucis Eoue. Burmanns von Schenkl und Baehrens in den Text aufgenommene Conjectur weicht zu stark


