Aufsatz 
Noch einmal über das 3. Kapitel des Galaterbriefs, Vers 20 / vom ... Matthias
Entstehung
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was oben unter 5 a in Betreff des eνιςσσιτον behauptet wurde, dürfte der Sinn, welchen der aufgestellte Rechtsgrundsatz in seiner Anwendung haben musz, einen weiteren und zwar sicheren Beleg liefern. Denn schwerlich würde es doch anders als verkehrt erscheinen, wenn es hiesze:Stöszt schon ein Mensch einen bestätigten Bund, welchen ein anderer Mensch errichtete, nicht um oder verordnet dazu Nachträg- liches, um wieviel weniger dann wird Gott einen bestätigten Bund, welchen er selbst errichtete, umstoszen oder Nach- trägliches hinzuverordnen! Soll hier nicht etwas Unpassen- des gesagt sein, so kann einem selbsterrichteten Gottesbund ein Menschenbund nur insofern, als er gleichfalls ein selbst- errichteter ist, gegenüberstehen.

7) In seiner Anwendung auf Gott dient der aufgestellte Rechtsgrundsatz wesentlich dazu, eine nähere Entwicklung, und zwar eine Entwicklung, betreffendden Zweck des Ge- setzes gegenüber dem Verheiszungsbunde Gottes, förmlich und feierlich einzuführen. Träger dieser Entwicklung sind

einer Flöte oder das einer Cither erkannt werden? Die Anwendung dieses Satzes überläszt Paulus auch hier seinen Lesern. Aus- gedrückt würde sie lauten:um wieviel weniger also wird das Bescelte, möge es nun als ein Reden, bestehend in Offenbarung, oder als ein Reden, bestehend in Erkenntnisz oder Prophetie oder Lehre, laut werden, als das seiner Eigenthümlichkeit Entsprechende zu erkennen sein, wenn es in den Lauten nicht einen Unterschied hören läszt! Auch Stellung und Sinn des 3αœς sind hier ganz analog. Obwohl grammatisch zum Prädicat des Satzes d. i. zu pro‿˖ρmσeσπ gehörig, steht es dennoch vor dem Haupthegriffe αεουςα, um durch diese Stellung anzuzeigen, dasz der bei ihm vorschwebende Satz mitob- wohl auf 12 2*ν̈e Bezug habe. Dieser vorschwebende Satz ist nämlich:obwohl dies(ein solches pv⁵φme ά) bei dem Unbeseelten

eher noch als bei dem Beseclten denkbar wäre