Aufsatz 
Noch einmal über das 3. Kapitel des Galaterbriefs, Vers 20 / vom ... Matthias
Entstehung
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3) Das Wort dιαωαιοιηάꝙ kann hier, wo der Zusammenhang

auf einen mit Abraham geschlossenen Bund den Bund der Verheiszung hinweist, nur die BedeutungBund,

keinen Falls die BedeutungVermächtnisz haben. Eine zeννιοσωυιένi¶aber heiszt eine ³ααινηηι, insofern siebestätigt d. h. mittelst förmlicher Anerkennung in Rechtskraft getreten ist. Für den Sinn ist 2eτπ νοααυπιέκνν als Attribut von dεισαιννηχe bedeutsam: die Bestätigung macht einen Bund hinsichtlich seiner Verpflichtungen moralisch nur um verbindlicher, mithin auch ein etwaiges Zuwiderhandeln gegen seine Satz- angen nur um so verwerflicher.

4) Durch 006 wird der Satz zwar als ein allgemeiner hingestellt, dies jedoch so, dasz er mit einer selbstverständ- lichen Beschränkung gilt: denn gemeint istNiemand, in- sofern er das Recht achtet. Das Hauptgewicht des Ge- dankens ruht natürlich auf dem αντε und dem 2,τ⁶⁶ισσ⁴|ςασετ⁴αα In Verbindung mit dem 07elc heiszt Ersteres:Niemand erklärt in Bezug auf einen solchen Bund, dasz er nicht weiter gelten solle, und Letzteres:Niemand bestimmt dazu Nachträgliches, um es als gültige Norm festzusetzen. Einer sprachlichen Erläuterung bedarf hierbei das eπι⁴ιαdoοσεu. Das Wort, hier als Medium und in Verbindung mit einem Objectsaccusativ gebraucht, findet sich weder sonst im N. T. noch bei den Classikern(s. Stephan. Thes. J. gr. unter 2711ν⁶αόχσσοισα). Da jedoch für dνασεν die Bedeutung verordnen vollkommen feststeht, so unterliegt auch die Bedeutung von τιαᷣταςοσν durchaus keinem Zweifel. Siche- rer Analogie zufolge(s. Krüger Griech. Spr.§. 68, 46, A. 17) kann letzteres an und für sich ebensowohl heiszennach- verordnen wiehinzuverordnen. Die Bedeutungnach- verordnen aber, bei welcher das ert einnach im zeitlichen Sinne ist und in sachlicher Beziehung zu zeνινιιααιέεένν steht,