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Ortschaften, bei Strafe der Uebertretung für Wirthe und Schüler. Dafür ist von Sr. Herzogl. Durchlaucht gnädigst neu verordnet worden, dass die gymnastischen Uebungen, welche im verwichenen Sommer ganz unter- plieben, wieder hergestellt, und insofern erweitert werden sollen, als meh- rere Lehrer in mehreren Abtheilungen die Leitung besorgen. Die ZLög- linge des Gymnasiums sind alle ohne Unterschied verpflichtet, an diesen Uebungen Theil zu nehmen, so weit sie auf ebener Erde geschehen und mässige Bewegung in allerlei geselligen Spielen bezwecken. Die Theilnahme an denjenigen Ahtheilungen, welche für kunstgemässere Uebungen bestimmt sind, bleibt frei gestellt. Der Beitrag zu den Rosten soll jährlich für Jeden nicht über 1 fl. steigen. Zur Ermittelung geeigneter Spielplätze ist das Erforderliche schon vorbereitet.
Die Bibliothek der Anstalt war, wie bisher, Sommers und Winters zwei mal wöclrentlich(Mittwochs und Samstags von 1— 2 Uhr) für Lehrer und Schüler, so wie für andere Einwohner der Stadt, geöffuct.
Geschichte der Anstalt.
1. Lehrerpersonal.
Der zweite Professor, Ch. H. Hänle, starb den 11. März 1957 am Schlagflusse im 66. Lebens- und 42. Dienstjahre. Lehrer und Schüler geleiteten seine Leiche zur irdischen Ruhestätte. Am Abend des 21. Mär- zes wurde ihm, in der bisher üblichen Weise, ein feierliches Andenken im Versammlungssaale der Anstalt gewidmet, wobei zwischen Trauergesängen einige Schüler der obersten Classe(Balzar, Bernhardt, Schneider, Stahl, Stoll) selbstgefertigte Reden und Gedichte declamirten, und der Professor Lex eine deutsche Gedächtnissrede hielt.— Der erste Professor, Dr. J. P. Rrebs, wurde im Sommer von Sr. Herzogl. Durchlaucht gnä- digst in den Ruhestand versetzt und zum Beweise höchster Zufriedenheit nach einer Dienstzeit von 42 Jahren, unter Belassung des vollen Gehaltes


