Aufsatz 
Die Pflichtforderung pädagogischer Allseitigkeit konzentriert sich im Religionsunterrichte
Entstehung
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b. Obſtau. Uebung in den empfehlenswertheſten Veredlungsarten bis zur Geläufigkeit; Behandlung der Formbaume und des Hochſtamms in der Baumſchule; Ausgraben, Ueberpacken, Ueberwintern und Ver⸗ pflanzen an den Standort, letzteres mit Berückſichtigung des Gruben⸗ und Hügelſatzes, der Pflanzzeit und des Aanzverfahrens Pflege des Baumes am Standort und zwar: Fortbildung der Krone bezüglich der Holz⸗ und Fruchtbildung; Ausputzen und Reinigen, Unterſtützen, Umpfropfen und Verjüngen der Bäume; Krankheiten, Feinde und Mißſtände, welche der Baumpflege entgegenwirken; Klaſſifikation des Obſtes: Einiges über den Schutz der Singvögel als Bekämpfer des Ungsziefers; Ueberſichtliche Wiederholung des ganzen obſtbaulichen Unterrichts; Arbeiten und Verſuche in der Baumſchule während der Arbeitszeit und an freien Nachmittagen. Zirvas.

10. Schulkunde.

(Volksſchulkunde und Skizzen und Bilder aus der Erziehungsgeſchichte von L. Kellner. Das naſſauiſche Schul⸗ weſen in ſeiner geſchichtlichen Entwicklung und gegenwärtigen Geſtaltung von C. G. d auhauh

II. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Sommer: Die Schule als Lehranſtalt; Eintheilung und Zweck der einzelnen Unterrichtsgegenſtände; der Sprachunterricht. Winter: Der Religions⸗ und Rechnenunterricht; die Real⸗ egenſtände; naſſauiſche Schulkunde; Anführung und Beſprechung von Hauptwerken aus der Literatur der

olksſchule. I. Klaſſe wöchentlich 3 Stunden. Sommer: Die Schule als Erziehungsanſtalt: der Menſch nach ſeinem Weſen

und ſeiner Beſtimmung; das Kind und deſſen Eigenthümlichkeiten; Begriff der wahren Erziehung; die Er⸗ ziehungsfaktoren. Winter: Fortſetzung des zuletztgenannten Abſchnittes; Ueberblick der Geſchichte des Elementarſchulweſens mit Hervorhebung einzelner Perſönlichkeiten; Anführung und Beſprechung von Haupt⸗ werken aus der Literatur der Volksſchule; Wiederholung der naſſauiſchen Schulkunde. Kehrein.

11. Schreiben.

III. Klaſſe wöchentlich 3 Stunden. Einüben der deutſchen und lateiniſchen Alphabete; Wort⸗ und Satzſchreibungen unter Anwendung der Taktiermethode und frei. II. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Fortſetzung der Uebungen in deutſcher und lateiniſcher Schrift; Fraktur, Gothiſch

und Franzöſiſch bei den Geübteren. I. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Wie Klaſſe II. Me iſter.

12. Zeichnen. a. Allgemeines:

Il. Klaſſe wöchentlich 3 Stunden, davon 2 Stunden gemeinſchaftlich mit Klaſſe ll. Einübung der geraden und krummen Linien; Winkel⸗ und Flächenverbindungen; Konturen von Ornamenten mit Vergrößerungen; geo⸗

metriſches Zeichnen.

ll. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden, mit Klaſſe II gemeinſchaftlich. Erweiterung des Ornamentenzeichnens mit Ver⸗ größerungen und Schattirungen; Figurenzeichnen und freie Perſpektive.

1. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Größere und ſchwierigere Ornamente mit Schatten; Figuren⸗ und Landſchafts⸗ zeichnen; freie Perſpektive. Zirvas.

b. Gewerbliches.

Il. und I. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden.) Freih andzeichnen nach Vorlagen und Gypsmodellen. 2) Gebundenes Zeichnen: a. geometriſches Zeichnen; b. darſtellende Geometrie; c. Licht⸗ und Schattenkonſtructionen, aus⸗ eedeehnt auf Punkte, Linien, Flächen und Körper; d. Perſpektive desgl.; e. Anleitung zum Kopiren von Fachzeichnungen. 6 Zirvas.

13. Turnen. Unter Aufſicht des Direktors leitete Herr Adam Milbach von hier im Sommer, an wöchentlich 2 Tagen

in je 2 Stunden die Turnübungen, die aber wegen ungünſtigen Wetters und wegen Verhinderung des Herrn Milbach öfters ausfallen mußten. Wegen Mangels eines geeigneten Lokals mußte das Turnen im Winter ganz unterbleiben.

4. Disciplin.

Die disciplinariſchen Zuſtände waren im Ganzen recht befriedigend, was von allen Schülern der III. und II. Klaſſe und von der weitaus größern Zahl der in der Stadt wohnenden Schüler

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