Aufsatz 
Die Pflichtforderung pädagogischer Allseitigkeit konzentriert sich im Religionsunterrichte
Entstehung
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47 4. Muſik.

a. Harmonielehre.

Ill. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Intervallenlehre; die Lehre von den Dreiklängen und Septimenalkorden; Anwen⸗ dungen in Harmonieverbindungen..

1. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Der Nonenakkord und die ſeltneren diſſonirenden Akkorde; die Lehre von den Kadenzen und den Verwandtſchaften der Tonarten; Vorhalte, Durchgangs⸗ und Wechſeltöne; Vierſtimmiger Choralſatz in enger und zerſtreuter Lage.

b. Geſang.

IlI. Klaſſe wöchentlich 3 Stunden. Elementargeſangübungen, nach der Chorgeſangſchule von Bönicke; mehrſtimmige Lieder; Choralgeſang.

II. u. I. Klaſſe wöchentlich 3 Stunden. Vierſtimmige Geſänge, Chöre, Motetten ꝛc.; Choral und liturgiſcher Geſang.

c. Orgel. UlI. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden in 2 Abtheilungen: Elementarübungen, Choralſpiel; Kadenzen und Präludium. U. neie wöchentlich 2 Stunden. Choralſpiel; Orgelſtücke verſchiedener Gattung nach der Fertigkeit des Einzelnen; ransponieren der Choräle und Auswendiglernen kleiner Vorſpiele.

1. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Transponieren der Choräle; größere Vor⸗ und Nachſpiele, Fugen, Sonaten ꝛc.

Uebungen im Modulieren; Orgelbaukunde.

d. Klavier. IIl., II. u. 1. Klaſſe, jede wöchentlich 2 Stunden in 2 Abtheilungen. Exercitien Handſtücke, Sonaten ꝛc. nach der Fertigkeit des Einzelnen. Vier⸗ und achthändiges Spiel. Meiſter. e. Violine.

Ill. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Treff⸗ und Bogenſtrichübungen; kleinere und größere Duettſachen.

u. Kaßſt wöchentlich 1 Stunde. Größere und ſchwierigere ein⸗ und zweiſtimmige liebungsſtie irvas.

J. Klaſſe wöchentlich 1 Stunde. Stücke mit Orgelbegleitung, Quartettſachen. Meiſter.

5. Geſchichte.

(Die Weltgeſchichte im Ueberblick, von Dr. J. Bumüller.)

Ull Klaſſe wochentlich 2 Stunden. Sommer: Hauptereigniſſe aus der Geſchichte der orientaliſchen Völker und aus der heiechiſchen Geſchichte bis zu den Perſerkriegen. Winter: Fortſetzung der griechiſchen Geſchichte, römiſche Geſchichte bis auf Auguſtus, geographiſche Ueberſicht der betreffenden Länder.

Kehrein.

ll. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Sommer: Deutſche Geſchichte vom erſten Auftreten der Deutſchen in der Ge⸗ chichte bis auf Karl den Großen. Winter: Fortſſetzung der deutſchen Geſchichte von Karl dem Großen; is auf Sigismund, von da überſichtlich bis zu Ende des Mittelalters.

1. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Sommer: Deutſche Geſchichte von der abendländiſchen großen Glaubensſpal⸗ tung bis zum 30 jährigen Kriege mit Berückſichtigung der wichtigſten kirchengeſchichtlichen Partien. Winter: Fortſetzung der deutſchen Geſchichte bis zur Gründung des deutſchen Vunded

üller.

6. Geographie.

(Leitfaden von J. Bellinger, Geographie von Becker.)

Ill. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden.

a. Einleitende Uebung in der geographiſchen Auffaſſung und Darſtellung im Anſchluß an die nächſte landſchaftliche Umgebung. 3

b. Allgemeine Geographie, umfaſſend: die Erde als Sphäroid; die großen Land⸗ und Waſſermaſſen nach Lage, Größe, Gliederung und in ihrer Wechſelbeziehung; Bodenform und Bodenbeſchaffenheit; Landgewäſſer; klimatiſche Unterſchiede; Vertheilung der Pflanzen und Thiere nach Zonen und Regionen; Bevölkerung, Kulturzuſtände und ſtaatliche Verhältniſſe.

c. phyſikaliſche und politiſche Geographie des Herjonthum⸗ Naſſau. Alles unter durchlaufender An⸗ wendung des Kartenleſens und Kartenzeichnens, welch letzteres ſich zumeiſt aufFauſtzeichnungen beſchränkte.

Hartmann.

lI. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden. Sommer: Einleitung in die politiſche Geogravhie: das Menſchengeſchlecht nach Anzahl, Abſtammung, geographiſche Verbreitung, Sprache, Religion und ſocialen Verhaltniſßen z die politiſche Geographie von Affen⸗ Winter: Politiſche Geograpbie von Deutſchland; die übrigen Länder Europas überſichtlich; Kartenzeichnen. Müller.