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2. Zeichnen.
III. Kl. wöchentlich 3 St. Elementares Freihandzeichnen grader und gebogener Linien und der Verbindungen derſelben zu geometriſchen Figuren und Umriſſen einfacher Gegenſtände; Er⸗ klärung und Uebung der Linienſchattierungen; geometriſches Zeichnen; Grund⸗ und Aufriß verſchiedener geometriſcher Körper und der Zuſammenſtellungen derſelben, mit Lineal und Zirkel; Anfangsgründe der konſtruierenden Perſpektive. G
Il. Kl. wöchentlich 2 St. Zeichnen einfacher und ausgeführter Ornamente und Gerärye; Erklä⸗ rung und Uebung der Flächenſchattierungen; Fortſetzung der parallelen Linienperſpektive; Perſpektive nach konſtruktiven Umriſſen.
I. Kl. wöchentlich 1 St. Bürgerliches Bauzeichnen: Grund⸗ und Aufriß, Durchſchnitt, Situa⸗ tionsplan; Uebung im Perſpektivzeichnen; Zeichnen von Blumen, Landſchaften ꝛc. Elemen⸗ tarlehrgehilfe Kremer..
3. Muſik. a. Geſang.
III. Kl. wöchentlich 2 St. Elementargeſanglehre in Verbindung mit dem einſchlagenden Theil der allgemeinen Muſikwiſſenſchaft; ein⸗, zwei⸗ und mehrſtimmige Lieder.
II. und I. Kl. wöchentlich je 1 St. gemeinſchaftlich und 1 St. einzel. Mehrſtimmiger Chor⸗ und Quartettgeſang; Ausführung von Hymnen, Motetten, Chören ꝛc.— Außerdem hatten die beiden oberen Klaſſen in wöchentlich 2 Stunden Uebungen im Gregorianiſchen Geſang nach Mettenleiter's Enchiridion Chorale, woran ſich auch die Schüler der III. Klaſſe wöchentlich einmal betheiligten.— Die Schüter der J. Klaſſe hatten wöchentlich 1 St. Ge⸗ ſangpraxis in der Stadtſchule. 6 3
b. Klavier. 1
Ill. Kl. wöchentlich 1 St. Lichte Handſtücke, E L 4 1—: tuden, Sonaten, Phan⸗
II. Kl. wöchentllich 2 St. in 2 Abtheilungen. ich andſtücke, 7, 27
1. Rl. wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. taſien ꝛc. nach der Fertigkeit des Einzelnen.
c. Orgel.
III. Kl. wöchentlich 1 St. Elementarübungen zur Regelung des Anſchlags und der Applikatur; Spielen leichter Präludien und Choräle.—
ll. und I. Kl. wöchentlich je 2 St. in 2 Abtheilungen. Spielen ſchwieriger Choräle und Or⸗ gelſtücke; Auswendiglernen und Transponieren derſelben; Auswendiglernen zahlreicher Mo⸗ dulationsreihen durch alle Intervalle und praktiſche Anwendung derſelben in ſpeciellen Fällen. Die I. Klaſſe erhielt zugleich Unterricht über Bau und Behandlung der Orgel. Meiſter..
d. Violine.
IlI. Kl. wöchentlich 1 St. Die drei erſten Hefte der Solleiſchen Violinſchule; das 1 und 2 Heft der Solleiſchen Anthologie.
Il. Kl. wöchentlich 1 St. Eben ſo und weiter in der Anthologie. Gaſſer.
3. Disciplinariſche Zuſtände.
Dieſe waren im Ganzen befriedigend, mit Ausnahme eiges einzigen ſehr betrübenden Falles, welcher die Ausſchließung eines Schülers der l. Klaſſe aus der Anſtalt durch Herzogliche Landes⸗ regiegung zur Folge hatte. Als ſehr ſegensreich für die ſittliche Haltung der Schüler erwies


